FotoreportageSchwarzweiss


» Cuba vive:
das Leben ist wie eine Kerze!
Kuba - 1995




» Cuba leidet seit geraumer Zeit unter der Wirtschaftsblockade,
die die amerikanische Welt gegen Cuba verhängt hat.
Diese Problematik und die momentane Situation in Cuba bewogen mich, diesen Konflikt vor Ort fotografisch zu dokumentieren.








» Die Hilfsorganisation mediCuba-Suisse hat zum Ziel, Aufbauhilfe im medizinischen Sektor in Cuba zu leisten, weil das Gesundheitssystem von Cuba unter der Blockade sehr stark leidet. Notwendige Grundmedikamente kommen nicht mehr ins Land.














» mediCuba-Suisse finanzierte mit der Hilfsorganisation Central Sanitaire Suisse eine Therapiestelle Ergotherapie für geschädigte Kinder in La Habana. Diese Arbeit leistete Silvia als Therapeutin von Haus zu Haus im Stadtteil Atarés.



Ich begeitete Silvia mehrere Tage im Stadtteil Atarés, einem ärmeren Viertel von Havanna. Silvia zog von Familie zu Familie und therapierte die Kinder zu Hause. Die Mütter und die Väter verfolgten die Therapiestunde aufmerksam.



Im Hogar Edad de Oro erhält ein einziges Kind, Rafaelito, Ergotherapie. Die schwer geschädigten Patienten werden liebevoll gepflegt. Die Mittel sind spartanisch. Ein Patient verfolgt die wöchentliche Sitzung aufmerksam.





» Die Tabakindustrie ist in Cuba staatlich organisiert. Während der Kolonialzeit hat sich diese Industrie in der Provinz Pinar del Rio wegen der guten klimatischen Verhältnisse niedergelassen. Ich porträtierte die ArbeiterInnen einer Tabakfabrik während der Arbeit. Die Stimmung war sehr eindrücklich, die Menschen lachten und konnten nicht verstehen, warum ich aus der westlichen Welt an ihnen Interesse hatte. Ihre Art, miteinander zu arbeiten war ruhig und sehr kollegial. Die Arbeit ist hart; eine ArbeiterIn liest vor. Die Tabakfrauen fragten nach Seife.
.:. 20 Okt 06