FotoreportageSchwarzweiss

» Menschen in Hedingen
Eine Fotoreportage von LeNeff
Hedingen 2002-2004

In Zusammenarbeit mit dem
Gemeindeverein Hedingen,
der die einzelnen Interviews realisierte.

Übersetzungen / Traducciones: José Vizcaino

19-0kt-2006


Vorwort
Martin Kehrer - Präsident Gemeindeverein Hedingen


Alle zwei Jahre erhält jede Haushaltung ein vom Gemeindeverein Hedingen herausgegebenes und von der politischen Gemeinde finanziertes Gemeindebüchlein, wie Sie es jetzt in der Hand halten. Nachdem die Gemeindebüchlein der letzten 10 Jahre eher Sachthemen gewidmet waren, portraitieren wir dieses Jahr Menschen aus unserem Dorf. Aus verständlichen Gründen konnten dabei lange nicht alle Einwohnerinnen und Einwohner berücksichtigt werden. Im Rahmen der Möglichkeiten haben wir lediglich einen sehr beschränkten Querschnitt durch das berufliche, gesellschaftliche und politische Dorfleben zusammenstellen können. Es fehlen viele prominente Politikerinnen und Politiker, Berufsleute oder Dorforiginale und hoffentlich fühlt sich niemand übergangen! Den portraitierten Personen danken wir für die Bereitschaft, auch persönlichere Angaben in den Begleittexten erwähnen zu dürfen. Wir glauben, dass so erneut ein unterhaltsames Gemeindebüchlein entstanden ist, das uns die betreffenden Personen näher bringt. Damit soll auch das mehrfach erwähnte und erwünschte, persönliche Zusammenleben in unserem Dorf gefördert werden.

Anstoss zum Thema des diesjährigen Gemeindebüchleins gaben uns ausgezeichnete Portraitfotografien von LeNeff, der seit einigen Jahren in unserem Dorf wohnt. LeNeff beschäftigt sich intensiv mit der Kunstform Fotografie. So gestaltet er auch wechselnde Fotoausstellungen mit eigenen Bildern oder den Werken anderer Fotografinnen und Fotografen in seinem Forum für Fotografie. Um viele Hedingerinnen und Hedinger kennen zu lernen, startete er aus eigener Initiative ein Projekt mit einer Portraitserie im für die ausgewählten Personen typischen Umfeld. Die ersten Arbeiten davon zeigte er der Öffentlichkeit in einer Ausstellung 2000.

Diese stiess auf erstaunliches Interesse und bald war uns klar, dass das Fotomaterial als Grundlage für ein Gemeindebüchlein wie geschaffen war. Um Ihnen die portraitierten Personen näher zu bringen, wurden sie von den Vorstandsmitgliedern des Gemeindevereins interviewt. Davon lesen Sie das Charakteristische in den Legenden zu den Bildern. Wir hoffen, dass Sie bei der Lektüre Spass haben und sich an den gut gelungenen Portraits freuen. Für die «kreaktive» Zusammenarbeit mit LeNeff bedanken wir uns an dieser Stelle herzlich. Die terminliche Koordination und die redaktionelle Übersicht zu diesem Gemeindebüchlein war erneut bei Karl Freund in besten Händen.

Neben der Herausgabe des Dorfbüchleins organisiert der Gemeindeverein Hedingen im Laufe eines Jahres auch rund 10-12 kulturelle Veranstaltungen unterschiedlicher Art. Wenn Sie Anregungen und Vorschläge oder Kritiken zum Programm haben, so sind wir um Hinweise dankbar. Sie können sich dabei an jedes Vorstandsmitglied wenden.
Nach dem Rücktritt von Heidi Bilang sind seit der Generalversammlung 2003
neu aktiv dabei: Barbara Grässli, Jürg Hugi und Gustav Rais.







Friedrich Bandel


Als gelernter Maschinenmechaniker und Kälte-Monteur leitet er den Bereich Sonnenenergie, Fertigung. Es sind ihm acht Mitarbeitende unterstellt. Sie produzieren und/oder fertigen u.a. Elemente, welche der Stromproduktion (Photovoltaik) und der Warmwasserproduktion (Sonnenkollektoren) dienen. Zum Hauptgeschäft gehören die nachhaltigen, wartungsfreien und voll recycelbaren thermischen Sonnenkollektoren.

Eine Jahresproduktion entspricht etwa der Fläche von sieben Fussballfeldern. Neben seiner Familie und der beruflichen Tätigkeit ver-bunden mit einer unregelmässigen Arbeitszeit, bleibt ihm keine Zeit mehr für die aktive Mitgliedschaft in einem Verein.

In der ländlichen Umgebung und im Sommer am Weiher fühlt sich Friedrich Bandel wohl. Er erlebt die Einwohnerinnen und Einwohner von Hedingen als aufgeschlossen und vermisst im Dorf nichts.

Interview Jürg Hugi




:: Friedrich Bandel



Geboren 1952, wohnt seit 10 Jahren zusammen mit seiner Frau Anita und den beiden Kindern an der Hinteren Bahnhofstrasse 6 in Hedingen. Vor 21 Jahren nahm er seine Arbeit bei der Firma Ernst Schweizer AG auf, welche heute über 500 Mitarbeitende zählt. Davon stehen ca. fünfzig Personen in einem Ausbildungsverhältnis.




Andreas Baumann



1963 in Hedingen geboren und hier aufgewachsen, führt zusammen mit seiner Frau Sandra und den drei Kindern Rebecca, Karin und Michael den Landwirtschaftsbetrieb an der Hausackerstrasse bereits in der 5. Generation. Der Hof ist heute der einzige Bauernbetrieb im Dorf. Die Eltern von Andreas Baumann, Loo und Martin, haben nicht wie die anderen Bauernfamilien in der Umgebung von Hedingen neu gesiedelt. Das 175 Jahre alte Wohnhaus wird im Sommer 2003 umfassend umgebaut und renoviert.

Neben Milchwirtschaft und Ackerbau ist der Obstanbau im grossen Obstgarten ums Haus ein wichtiger Zweig des Betriebs. Die Früchte werden im Direktverkauf oder über kleine Läden verkauft. Neben der zeitintensiven Landwirtschaft übernimmt Andreas Baumann noch Baggerarbeiten in Regie. Im heutigen schwierigen Umfeld für Landwirtschaftsbetriebe mit vielen strukturellen Änderungen und Unsicherheiten ist Kreativität und hohes persönliches Engagement nötig.

Andreas Baumann ist Mitglied in der Feuerwehr, bereits in der zweiten Amtsperiode Mitglied der Gesundheitskommission, Vorstandsmitglied im Landwirtschaftlichen Bezirksverein und Präsident der Maschinengenossenschaft Hedingen. Diese Genossenschaft besitzt und wartet verschiedene Landwirtschaftsmaschinen wie eine Sämaschine, eine Walze, einen Grupper, zwei Strohmühlen, einen Knickzettler, etc., welche ihren Mitgliedern zur Verfügung stehen.

Sein Fernweh hält sich in Grenzen. Am besten gefällt es ihm zu Hause in Hedingen. Für das Dorf wünscht er sich ein gesundes Wachstum, das Platz lässt für Wohnqualität und ein breites Spektrum an Arbeitsplätzen zulässt.

Interview Barbara Grässli




:: Andreas Baumann



Nació en Hedingen en 1963 y desde entonces no se movió de allí. Junto con su esposa Sandra y los niños Rebecca, Karin y Michael llevan el establecimiento agrícola situado en la Hausackerstrasse ya en la quinta generación. La granja es hoy día la única aún activa en el pueblo.Los padres de A.B no hicieron como muchos otros que salieron del pueblo y se establecieron en las afueras. Siguen viviendo en la casa que
ya tiene 175 años y que el último verano fue renovada
y modernizada. A parte de la economía agraria y lechera viven del cultivo de árboles frutales, de los que tienen lleno el jardín alrededor de su casa.

La fruta la venden en directo o a través de pequeñas tiendas. Pese a que la granja no le deje mucho tiempo libre, Andreas Baumann se dedica a otros trabajos como el de conductor de excavadora para tareas contratadas con clientes. Vivir de la agricultura ya no es tan fácil y a menudo se requieren inciativa propia
y flexibilidad para sobrevivir.

Andreas Baumann forma parte del grupo de bomberos
en la localidad, además es miembro de la Comisión para la Salud, de la Asociación Regional de Campesinos y presidente de la Cooperativa de Maquinaria de Hedingen. Esta cooperativa posee y mantiene varias máquinas agrícolas (para sembrar, moler, aplanar y apisonar etc) que pone a disposición
de sus miembros.

Viajar al extranjero no es lo que más le atraiga. Donde más está gusto es en Hedingen. Su mayor deseo para el pueblo es prosperidad económica razonable y no a costa de la calidad de vida que ofrezca trabajo de la más diversa índole a todos y todas.


Entrevista Barbara Grässli






Samuel Büchi


Geboren 1955, wohnt mit Ehefrau Mirjam und Tochter Anja in Birmensdorf. Er wirkt seit Juli 1999 in Hedingen als Gemeindeschreiber. Während seiner früheren Tätigkeit in der Stadtverwaltung Dietikon, zuletzt als Stadtschreiber-Stellvertreter, erwarb er das kantonale Gemeindeschreiberdiplom. Für Hedingen entschied er sich, weil er weder Dorf noch Säuliamt kannte und er wieder mal etwas Neues kennen lernen wollte. Jetzt gefällt ihm die Arbeit und die Gemeinde gut. Durch seinen Job verbindet sich die berufliche und politische Tätigkeit. Parteipolitisch neutral, scheut er sich aber nicht, in bestimmten Angelegenheiten (dort wo ihn der Schuh drückt, wie er sagt) seine ganz persönliche Meinung zu vertreten.

Samuel Büchi schätzt an Hedingen am meisten die Hedingerinnen und Hedinger. Die einen mehr, die andern etwas weniger. Ein Dorf lebt, wenn seine Einwohnerinnen und Einwohner leben. Dies trifft nach seiner Meinung zu, wie er aus Reaktionen aus der Bevölkerung immer wieder schliessen kann. Positiv empfindet er die Hedinger Diskussionskultur, die sich (fast) immer auf einer anständigen und sachlichen Ebene bewegt. Er ist dankbar für die integrierende und verbindende Tätigkeit der Dorfvereine, die nebenbei eine wichtige soziale Funktion erfüllen.

Was vermisst Samuel Büchi in Hedingen? Eigentlich nichts Bedeutendes: einen Bancomaten, eine Papeterie oder in heissen Sommern eine Klimaanlage im Büro. Doch manchmal träumt er von schöneren und ruhigeren Zeiten an der Zürcherstrasse, wo sich sein Arbeitsort befindet.

Interview Karl Freund

Samuel Büchis Traum: «Dann verlasse ich das Gemeindehaus und trete dort, wo früher die Zürcherstrasse war, in einen Park, der sich vom "Frohsinn" bis zum Ortsbeginn von Affoltern erstreckt. Im Park hat es Bäume, Bänke, Spielplätze, Strassenmusikanten, usw. und er wird auf seiner ganzen Länge von einem Bach durchflossen, an welchem die Kinder spielen. Ich suche die Autos und die 40-Tönner, aber ich finde sie nicht. Im Park treffe ich auf den Gemeindepräsidenten und frage ihn danach. Er lacht und antwortet: "In welcher Zeit lebst du eigentlich? Die fahren doch schon lange auf der Autobahn und durch den Tunnel unter dem Dorf durch! Spätestens hier erwache ich meistens, gestört vom Lärm oder Vibrieren der Fensterscheiben durch einen vorbeifahrenden 40-Tönner."




:: Samuel Büchi


Nació en 1955 y vive con su esposa Mirjam y la hija Anja en Birmensdorf. Desde julio de 1999 trabaja de escribano en el ayuntamiento de Hedingen. En su anterior lugar de trabajo en el ayuntamiento de Dietikon había estado de delegado y allí es donde obtuvo el diploma cantonal. Decidió venir a Hedingen porque no conocía ni el pueblo ni la región y que siempre había soñado con conocer algo nuevo. Ahora está encantado tanto con su trabajo como con el lugar. Su cargo le permite combinar las actividades políticas y las profesionales. Aún considerándose neutro en asuntos políticos, no teme dar a conocer su opinión personal cuando lo estime oportuno y necesario.


A Samuel Büchi le encanta la gente del pueblo; claro que los unos más que los otros. Gente diferente es lo que le da vida a un pueblo. Desde su cargo puede ver muy de cerca las reacciones diversas de la gente. Considera que la gente de Hedingen cultiva una manera de discutir y de tratar asuntos conflictivos en los más casos razonable y respetuosa. Agracece mucho las actividades integrativas y comunicativas de todas las asociaciones, clubes y círculos locales, ya que tienen una función social muy importante.


¿Qué es lo que echa de menos en Hedingen? En principio nada especial: un cajero automático, una papelería o en los días calurosos de verano aire acondicionado en su oficina. Pero a veces sueña con horas de trabajo más tranquilas y más agradables en la Zürcherstrasse que es donde se encuentra su oficina.


Entrevista Karl Freund



El sueño de Samuel Büchi: «Entonces salía del ayuntamiento y entraba en un parque, ahí donde estaba antes la Zürcherstrasse; y en ese parque que iba desde el "Frohsinn" hasta donde empieza la población de Affoltern había árboles, bancos, parques infantiles, músicos etc. y lo atravesaba un arroyo y a sus orillas jugaban los niños. Yo buscaba los coches y los grandes camiones pero no los encontraba. En el parque encontraba al alcalde y le preguntaba por ellos y él se reía y me contestaba: 'Pero tú, ¿en qué tiempos estás viviendo? Si ya hace tiempo que todos ellos ruedan por la autopista y por el túnel que pasa por debajo del pueblo'. A más tardar es en ese momento que me despiertan los coches y los grandes camiones que siguen pasando por ahí.»









Rita Buschor und Rosa Fischer-Schlegel


Rosa Fischer, geb. 1939, in Mels aufgewachsen und später in vielen Berufen gearbeitet, zog 1978 ins «Bad» neben der Kirche zu Hugo Fischer, den sie 1981 heiratete. Obwohl sie früher nie Verkäuferin werden wollte, hat sie dann aber doch ab 1981 halbtags im Volg Hedingen gearbeitet und macht seit 2003 immer noch Aushilfe, speziell in ihrem Lieblingsbereich «Käse und Milch».

Dank Kontakten im Geschäft und im Frauenturnverein war sie rasch im Dorfleben integriert. Sorgen bereitet ihr das pietätlose nächtliche Treiben von Jugendlichen auf dem benachbarten Friedhofsareal.

Interview Martin Kehrer




:: Rita Buschor und Rosa Fischer



Rita Buschor, geboren 1946, war während fünf Jahren bis 2001 Ladenleiterin des Volg Hedingen, arbeitet seither im Volg Wettswil, ist aber weiterhin im «Volgblock»
Hedingen wohnhaft. Sie erinnert sich gern an die lieben Kunden in Hedingen.




Rosina Della Torre


Rosina (geb.1965) ist gelernte Servicefachfrau und lebt seit 1993 in Hedingen, heute als Hausfrau und Mutter zweier Kinder an der Zürcherstrasse in Hedingen. Ein Wohnungswechsel hat Rosi nach Hedingen gebracht, wo sie schnell einen Job in der wieder erblühten Kulturbeiz Restaurant «Linde» fand. Ob sie auch eine politische Tätigkeit ausübe oder ausgeübt habe? Nein, das heisst nur ein bisschen, während der Arbeit. Sie lacht und zeigt ihre makellosen weissen Zähne.

Ja, so haben viele Rosi in bester Erinnerung, aufgestellt, freundlich und immer zuvorkommend. Hedingen soll nicht zu schnell wachsen, sondern eine gewisse «Kleinheit» bewahren, die sie so sehr geschätzt habe: Jeder kennt jeden! So wünscht sie sich für Hedingen nicht mehr Sonne, aber mehr sonnige Gemüter. Das Gespräch führten wir in der «Linde». Beim Abschied verspürt Rosi doch ein leises Heimweh nach der tollen Zeit in der «Linde».

Interview Thomas Strobel





:: Rosina Della Torre


Nacida en 1965, es camarera y vive desde 1993 en Hedingen, en la Zürcherstrasse; de momento se dedica a las tareas de ama de casa y madre. El último cambio de piso la trajo a Hedingen y no tardó en encontrar trabajo en el restaurante "Linde", donde suele haber muchos eventos culturales. ¿Que si se ha dedicado o se dedica a alguna actividad política? ¡Qué va! Bueno, quizás un poco durante el trabajo. Su amplia sonrisa descubre unos dientes blanquísimos.

Así es como la mayoría de la gente recuerda a Rosi: alegre, amable y siempre atenta. Piensa que Hedingen no debería crecer demasiado; lo prefiere tal como es, un pequeño pueblo en donde todos se conocen. No es más sol lo que le gustaría tener en Hedingen, sino más alegría. La conversación la hemos tenido en el "Linde".
Al despedirnos parece echar un poco de menos aquel tiempo cuando aún trabajaba aquí.

Entrevista Thomas Strobel


















Larena, la hija mayor de Rosi Della Torre,
con su amiguita Adelina Rexhigi





Gertrud Deubelbeiss


Gertrud Deubelbeiss wurde im Jahr 1917 in Bülach geboren, wo sie auch ihre Schulzeit verbrachte. Anschliessend absolvierte sie die Haushaltungsschule. Nach dieser Schule verbrachte sie ein Jahr in einem Privathaushalt in Genf. Danach - von 1935 bis 1938 - arbeitete Gertrud Deubelbeiss als Hausmädchen bei der Familie Emil Spillmann im Weiler Frohmoos in Hedingen. Ihr Arbeitgeber war zugleich Landwirt, Viehhändler und Bezirksrichter. Damals musste man das Gras noch mit der Sense schneiden, später pflügte man mit einem Stier und einem Pferd den Acker um.

Während dieser Zeit lernte sie den benachbarten Landwirt und ihren späteren Ehemann Jakob Deubelbeiss kennen. Ende der 60er Jahre gaben sie das Bauerngewerbe auf, letztlich als Folge einer Güterzusammenlegung. Aus der 1939 geschlossenen Ehe erwuchsen ihr eine Tochter, sie lebt in Kanada, und ein Sohn.

Heute ist Gertrud Deubelbeiss verwitwet, stolze sechsfache Grossmutter und dreifache Urgrossmutter, Trägerin der Ämtler Fest- und Zürcher Zwischentracht, aktives Mitglied im Altersturnen sowie regelmässige Kirchgängerin.

Im Kreis der Familie ihres Sohnes Sämi und in einem Haus, welches im 17-ten Jahrhundert in der Idylle Frohmoos erbaut wurde, geniesst die 86-jährige in grosser Zufriedenheit und Dankbarkeit sowie in geistiger Frische ihren wohlverdienten «Ruhestand».

Interview Jürg Hugi




:: Gertrud Deubelbeiss



Nació en el año 1917 en Bülach, en donde también fue a la escuela. Después se diplomó en gobierno de la casa. Una vez terminado este aprendizaje, Gertrud Deubelbeiss pasó un año trabajando en una casa particular en Ginebra. Después - de 1935 hasta 1938 - estuvo de sirvienta en casa de la familia Emil Spillmann en el cortijo llamado Frohmoos, cerca de Hedingen.

Su patrón era al mismo tiempo campesino, tratante de ganado y responsable del juzgado municipal. En aquellos tiempos el pasto se cortaba aún con la guadaña, más tarde se araban los campos con toros y caballos.

En aquellos tiempos conoció en la vecindad al campesino Jakob Deubelbeiss, con el se contrajo matrimonio. Al cabo de los años 60 abandonaron el trabajo del campo, entre otras razones porque empezaban a formarse granjas cada vez más grandes. Se casaron en 1939 y tuvieron un hijo y una hija,
que está viviendo actualmente en el Canadá.

Hoy día Gertrud Deubelbeiss es viuda y tiene seis nietos y tres bisnietos, luce en las festividades locales el traje regional, hace deporte en un grupo de de gente de su edad y va regularmente a misa.

En el seno de la familia de su hijo Samuel y en una casa
del siglo XVII, construida en el lugar idílico
de Frohmoos, la anciana de 86 años, contenta y mentalmente aún fresquita,
vive los días tranquilos de su jubilación.


Entrevista Jürg Hugi






Kurt Dubach


Kurt Dubach ist als langjähriges Mitglied seit einem Jahr Präsident der Hedinger SVP. Es ist ihm daran gelegen, für die Gemeinde zu politisieren, welche politischen Ziele im Kanton und der Schweiz von der Partei vertreten werden, überlässt er grosszügig den entsprechenden Gremien! Neben seinem politischen Engagement wirkte er viele Jahre als Präsident des Turnvereins und beim Zivilschutz als Ortschef. Heute ist er noch bei der Männerriege und im Gewerbeverein aktiv.

Hedingen bietet Kurt Dubach die Umgebung, die ihm zusagt und ihn befriedigt. Er hofft, dass die «Planungsgruppe Hedingen» die wegweisenden Gestaltungspläne für die Zukunft der Gemeinde erarbeitet und dass diese den Konsens der politischen Parteien und der Bevölkerung finden.

Er wünscht sich zum Wohle der Gemeinde, dass sich mehr Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit in den Behörden zur Verfügung stellen und in allen Bereichen die notwendige Toleranz aufbringen, die ein prosperierendes Hedingen nötig hat.

Interview Gusti Rais




:: Kurt Dubach



Kurt Dubach wurde 1951 in Herisau geboren.
Bereits 1955 zügelten seine Eltern nach Hedingen,
wo er bis heute wohnt. Hier, respektive in seinem
Büro in Affoltern am Albis, übt er auch seinen Beruf als Versicherungsberater seit 17 Jahren aus, der seinen Neigungen Kontakte mit Menschen besser ent-gegenkommt als sein ursprünglich gelernter Beruf als Molkerist, den er viele Jahre bei der Firma Toni Molkerei in Zürich ausgeübt hat.

Als Versicherungsberater bei der Allianz Suisse betreut
er im Bezirk Affoltern vorwiegend Privatkunden
und kleinere und mittlere Unternehmen.






Annemarie Fässler


Annemarie Fässler-Hartmann
geb. 1957, in Zizers Kt. Graubünden, aufgewachsen. Lehre als Verkäuferin in Chur, seit 1979 in Hedingen wohnhaft und mit Urs Fässler verheiratet, hat zwei Söhne, arbeitete bis 1986 als Verkäuferin bei Jelmoli in Zürich, seit 1995 im ehemaligen Coop Hedingen und ab 1999 beim Volg Hedingen. Sie schätzt den persönlichen Kundenkontakt und die netten Kunden in Hedingen. Im Dorf ist sie auch wegen ihrer Vereinsmitgliedschaft (Samariterverein, Frauenverein) gut integriert.

An ihrem Wohnort beeinträchtigt der starke Durchgangsverkehr auf der Zürcherstrasse die Lebensqualität, weshalb sie als Ausgleich den Weiher und die übrige Umgebung liebt.

Interview Martin Kehrer




:: Annemarie Fässler-Hartmann


Nacida en 1957, pasó la infancia y la juventud en Zizers, Cantón de los Grisones, hizo un aprendizaje de vendedora en Chur, llegó en 1979 a Hedingen, se casó con Urs Fässler, tuvo dos hijos, trabajó hasta 1986 de vendedora en Jelmoli, grandes almacenes en Zürich, a partir de 1995 en el antiguo Coop de Hedingen y desde 1999 en la tienda Volg en Hedingen.


Lo que a ella le gusta en su trabajo es el trato que tiene con los y las amables clientes de Hedingen. Está bastante integrada en la vida social del pueblo (Samaritanos, club de mujeres). Por la calle en donde vive pasa mucho tráfico, lo cual no es muy agradable;
por eso le gusta dar unos paseos hacia el estanque y los alrededores.


Entrevista Martin Kehrer








Rudolf Fornaro wurde 1958 in Hedingen an der Zwillikerstrasse geboren. Von da an wohnte er bis heute in Hedingen. Vor einigen Jahren konnte er ein älteres Einfamilienhaus erwerben. Dieses hat er mit seinen handwerklichen Fähigkeiten renoviert und erweitert und kann damit seiner Gattin und den beiden Söhnen ein schönes, heimeliges Zuhause bieten. Ihm ist die Familie sehr wichtig, die ihm auch den nötigen Rückhalt für all seine Nebenbeschäftigungen bietet.

Nach seiner Ausbildung als Möbelschreiner und einigen Jahren Arbeit in diesem Beruf, erweiterte er sein Wissen durch verschiedene Weiterbildungskurse und entsprechender Berufsausbildung. Während 13 Jahren arbeitete er bei der Feuerpolizei des Bezirks Affoltern. Heute ist er Gebäudemanager bei der Firma M+W Zander AG in Zürich, die für grössere Industrie- und Gewerbebauten den Gebäudeunterhalt ausführt. Dies umfasst das technische, infrastrukturelle und kaufmännische Facility Management.

Ruedi Fornaro war viele Jahre aktives Mitglied des Turnvereins mit Funktionen als Präsident, Oberturner und Riegenleiter im Geräteturnen. Heute erarbeitet er sich seine Fitness in der Männerriege. Seit 26 Jahren ist er in der Feuerwehr, der er seit bereits 13 Jahren als Kommandant vorsteht. Diese Aufgabe, die ihn zeitlich stark beansprucht, gibt ihm eine besondere Befriedigung, kann er doch hier, zusammen mit den Kollegen der Feuerwehr, der Gemeinde und betroffenen Bürgerinnen und Bürgern Hilfe und gute Dienste leisten. Dass die häufig fahrlässig verursachten Schadenfälle allerorts ein ungutes Gefühl zurücklassen, belastet ihn sehr.

Hedingen bietet Ruedi Fornaro und seiner Familie den richtigen Rahmen zu einem gedeihlichen Leben: eine schöne Umgebung, guter Zusammenhalt in und unter den verschiedenen Dorfvereinen und ein nach wie vor intaktes Dorfbild, das es unbedingt zu erhalten gilt. Wie viele Hedingerinnen und Hedinger bedauert er das «Lädelisterben» und hofft, dass die Solidarität beim Einkaufen , den guten Geschäften im Dorf ein Überleben ermöglicht. Solidarität, Toleranz und Mitwirken sind von der Bevölkerung notwendig, damit die aktuellen Probleme wie beispielsweise Stras-senverkehr und positive Freizeitgestaltung für Jugendliche im Dorf.

Interview Gusti Rais




:: Rudolf Fornaro



Nació en 1958 en la Zwillikerstrasse en Hedingen. Desde aquel momento y hasta hoy no ha dejado de vivir en Hedingen. Hace un par de años pudo adquirir una casa pequeña para su familia. Como sabe hacer varios trabajos prácticos la ha renovado y ampliado él mismo, de manera que ahora puede en una casita tranquila y a su gusto con su esposa y sus dos hijos.

La familia ocupa un lugar muy importante en su vida ya que le da el apoyo necesario para una vida
llena de actividades.

Aprendió ebanista y después de un par de años en esa profesión siguió unos cursos por la tarde para ampliar los conocimientos en su profesión. Durante 13 años estuvo trabajando con los bomberos del distrito de Affoltern.

Hoy día trabaja para la empresa M+W Zander SA en Zürich que se dedica a construcciones de gran tamaño para industria y comercio. Él se ocupa del sector técnico, comercial e infraestructural.

Ruedi Fornaro fue durante largos años miembro del club de gimnasia, donde llegó a desempeñar incluso el cargo de presidente. Hoy sigue practicando deporte junto con unos compañeros. Hace 26 años que está con los bomberos y ya lleva 13 años de comandante. Ese trabajo de tiene bastante ocupado pero le ofrece no poca satisfacción ya que puede ayudar directamente a sus vecinos en caso de necesidad. El hecho de que muchas averías sean debidas a descuido
o imprudencia le preocupa bastante.


Hedingen le ofrece a Ruedi Fornaro y a su familia un marco ideal para una vida agradable; unos alrededores amenos, buenas amistades, apoyo mutuo y las actividades de las asociaciones y clubes en un pueblo atractivo y bien conservado. Algo que junto a otros de Hedingen le preocupa es la ‘desaparición de las pequeñas tiendas’; le gustaría que hubiera más solidaridad entre todos. Solidaridad, tolerancia y mutuo apoyo es también lo que hace falta para aborar los otros problemas que hay en varios sectores, como son: el tráfico y las actividades para los jóvenes.

Entrevista Gusti Rais






Hans Heinrich Frei


Hans Heinrich Frei ist 1937 in Hedingen geboren und als Bauernsohn hier aufgewachsen. Als gelernter Konstruktionsschlosser hat er bis zu seiner vorzeitigen Pensionierung als Chefmonteur bei einer Firma für Aufzüge gearbeitet. Zusammen mit seiner Frau Trudi wohnt er in einem Einfamilienhaus inmitten eines liebevoll gepflegten Gartens.

Seit 25 Jahren amtet er im Nebenamt mit Leib und Seele als Brunnenmeister der Wasserversorgungsgenossenschaft Hedingen. Dabei ist er verantwortlich für die gute Wasserqualität, das Funktionieren der Hydranten, die Brunnenstuben und Wasserreservoirs und die Wasserproben für das kantonale Labor. Als Mitglied des Musikvereins Hedingen ist er seit 10 Jahren Vizedirigent. Bis 2002 war er während ca. 15 Jahren Musiklehrer für Trompete bei der Jumba und konnte so sein Wissen an die jungen Musikschüler/innen weitergeben. Zusammen mit seinem Sohn spielt er Alphorn; sie waren schon an einem 1. August am Weiher oder bei anderen Anlässen zu sehen und zu hören.

An Hedingen schätzt Hans Heinrich Frei die guten Kontakte zu Freunden und Bekannten, die er und seine Frau auch dank der Mitgliedschaft in verschiedenen Vereinen gerne pflegen. Eine Erweiterung der Infrastruktur im Dienstleistungssektor würde er begrüssen.

Interview Barbara Grässli




:: Hans Heinrich Frei



Nació 1937 en Hedingen en una familia de campesinos. Con su diploma en cerrajería de obra llegó a desempeñar el cargo de jefe de montaje en una
empresa de ascensores, en donde estuvo trabajando hasta que se jubiló antes de tiempo. Vive junto con su mujer Trudi en una casa unifamiliar rodeada de un jardín
al que dedican mucho tiempo.

Desde hace 25 años se dedica con gran pasión a su actividad secundaria en el cuarto de la bomba de la cooperativa para el abastecimiento de aguas de Hedingen. Aquí es el responsable de la buena calidad del agua, del funcionamiento de las bocas de riego, de los pozos y de las pruebas para el laboratorio cantonal.

Desde hace 25 años es el vicepresidente de la banda musical de Hedingen. Hasta 2002 había estado dando clases de trompeta y formando a jóvenes estudiantes.

Con su hijo sigue tocando la trompa alpina, unos de los instrumentos más típicos del país. El día de la fiesta nacional (1 de agosto) o en otras ocasiones es
cuando se les puede ver actuar.

El buen contacto que pueden tener él y su mujer con amigos y conocidos es algo de lo que más le gusta en Hedingen. Le gustaría ver ampliada la gama del sector de los servicios.


Entrevista Barbara Grässli






Priska Gabathuler


Seit dem 1. April 1979 führt Jakob Gabathuler, geboren 1948, zusammen mit seiner Gattin Priska als Stellvertreterin die Post in Hedingen, ursprünglich als Posthalter und heute gemäss der neuen Bezeichnung als Poststellenleiter. Beide sind bei der Post gross geworden, wo sie sich im Jahre 1970 auf der Post Petit Lancy 1 in Genf kennen lernten. Priska Gabathuler und ihre Kollegin waren nach ihrer Ausbildung die ersten weiblichen Bahnpostbeam-tinnen Europas.

Das Ehepaar, heute im Eigenheim an der Widenacherstrasse wohnend, hat vier Töchter gross gezogen und sich auch am Dorfleben aktiv beteiligt. Jakob Gabathuler sorgte bis vor wenigen Jahren in der Schulpflege als Finanzverwalter und Präsident für das gute Gedeihen unserer Schulen und Priska führt die Buchhaltung des Vereins «Mörlialp», dem die Betreuung des «Ämtlerhauses» obliegt und amtet als Aktuarin für die Wasserversorgung.

Hedingen und das Knonaueramt gefallen den beiden bestens. Dass Hedingen trotz steigender Einwohnerzahl ein Dorf mit einem eigenständigen Charakter, Einkaufsmöglichkeiten und einem kulturellen Leben geblieben ist, wo man sich kennt und trifft, steigert ihre Verbundenheit mit der Wohngemeinde. Dass Hedingen nicht nur schöne Tage kennt, lässt auch den Wunsch nach mehr nebelfreien Wintertagen verstehen, auch ein rauchfreies Cafe oder Restaurant steht auf der Wunschliste, wo man nach einem geselligen Anlass noch gemütlich plaudernd beisammensitzen könn-te.

Wie viele Hedinger träumt auch die Familie Gabathuler von der baldigen Eröffnung der Autobahn A4 oder einer Umfahrungsstrasse, die den Lastwagenverkehr durch das Dorf wesentlich reduziert.

Interview Gusti Rais






:: Priska und Jakob Gabathuler



Desde el 1 de abril de 1979 llevan Jakob y su esposa Priska Gabathuler el servicio de correos de Hedingen. Los dos han trabajado toda su vida en este ramo de servicios y es a su servicio en donde ambos se conocieron en 1970 allá en la oficina de correos de Petit Lancy 1 en Ginebra, en la parte francófona de Suiza. Al acabar su aprendizaje, Priska Gabathuler y su compañera de trabajo fueron las primeras funcionarias del servicio de correos ferroviario a nivel europeo.


El matrimonio está viviendo en su casa propia en la Widenacherstrasse, han criado a sus cuatro hijas y se sienten muy integrados en la vida social del pueblo. Jakob Gabathuler se había hecho cargo hasta hace poco de las finanzas de la enseñanza obligatoria , y como presidente era responsable de su buen funcionamiento. Priska lleva la contabilidad de la asociación “Mörlialp” que se ocupa del mantenimiento del edificio de gran valor histórico “Ämtlerhaus”. Además es secretaria en el abastecimiento de aguas.


Hedingen y toda su región les encantan a los dos. Algo de lo que más les gusta es que, a pesar de ser un pueblo con rápido ascenso demográfico, siga siendo un pueblo tradicional y característico, en donde se puede ir de compras y participar en una vida cultural y en donde todo el mundo se conoce.


Jakob Gabathuler

Como la situación climática no les depara tan sólo días de sol es lógico que echen de menos los días de invierno sin niebla; también les agradaría un bar o restaurante para no fumadores, en donde tomar algo o quedar sentados después de una reunión no dañara a la salud.

Como muchos vecinos de Hedingen ellos también están deseando que acaben de hacer la autopista A4 u otro tipo de circunvalación para reducir la avalancha de camiones que pasa de momento por el pueblo.

Entrevista Gusti Rais





Alice und Karl Freund


Karl, geb. 1937, ist in Hausen und Mettmenstetten aufgewachsen, wohnte nach der Heirat von 1962 bis 1966 in Affoltern, ab 1966 an der Schachenstrasse und seit seiner Pensionierung an der Fliederstrasse. 1953-1956 machte er die Verwaltungslehre in Hedingen, wo er von 1960 bis 1963 erneut als Steuersekretär arbeitete.Von 1963 bis 1999 war er dann während 36 Jahren Gemeindeschreiber unter 4 verschiedenen Ge-meindepräsidenten (Steinbrüchel, Härtnagl, Hausammann, Jud) mit Vereinsfunktionen im Verband der Gemeindeschreiber und Zivilstandsbeamten.

Wir kennen ihn aus dieser Zeit als genauen, pflichtbewussten, zurückhaltenden und neutralen Kenner der Gemeindeangelegenheiten, der seine Verwaltung schon früh mit den neuen technischen Möglichkeiten ausrüstete.

Er schätzte auch die Überschaubarkeit der in den Einfluss der nahen Stadt geratenden und wachsenden Dorfgemeinde. Seit seiner Pensionierung 1999 engagiert er sich intensiv im Gemeindeverein Hedingen und freut sich an Reisen, Waldläufen und Velofahrten. Man kann den frü-her trocken wirkenden Beamten nun als fröhlichen und lustigen Mitmenschen erleben!

Interview Martin Kehrer




:: Alice und Karl Freund



Alice, geb. 1938, Jugendzeit in Horgen mit Lehre als kaufmännische Angestellte, deshalb vor der Geburt der drei Söhne (1966 Zwillinge und 1970) aushilfsweise Mithilfe in der Gemeindeverwaltung bei ihrem Mann.

Später 17 Jahre in der Dorfbibliothek, acht Jahre in der Kindergartenkommission und 15 Jahre lang Redaktion der Dorfzitig. Heute hütet sie gerne die Kinder der beiden weiterhin in Hedingen wohnhaften Söhne. Sie schätzt in Hedingen den vermehrten Zuzug junger Familien und natürlich den Weiher als Ersatz zum Zürichsee aus ihrer Jugendzeit.




Moreno Gava


1993 trat er, vorerst als Masseur und später auch als Fitnesstrainer in die Dienste des noch jungen TT Hedingen. Neben den vielen Kundinnen und Kunden betreut Moreno auch die grosse Zahl an Fitnessgeräten, deren einwandfreies Funktionieren die fitnessbewussten Mitglieder zu schätzen wissen.

Moreno Gava ist Italiener und hat, obwohl immer im Knonaueramt wohnhaft, eine enge Bindung mit seiner Heimat, die er mehrmals pro Jahr besucht. Anderseits liebt er seine Wahlheimat, der er auch in Zukunft treu bleiben will. Er schätzt hier seine Kollegen, seine geschäftlichen Möglichkeiten, seit 2002 als Mitbesitzer des TT Hedingen, die Trainingsgelegenheiten für sein Hobby Ausdauertraining und das schöne Nebeneinander von Stadt und Land. Neben seiner aktiven Mitarbeit im TT arbeitet er als diplomierter Personal-Fitnesstrainer und entwickelt spezielle Trainings- und Ausbildungsmethoden für Beckenbodentrainings für Männer.

Er will als Europäer hier in Hedingen einen guten Arbeitsplatz halten und im Knonaueramt sein persönliches Netzwerk weiter ausbauen.

Interview Gusti Rais




:: Moreno Gava



1965 in Affoltern geboren und bis heute dort wohnend,
ist Moreno Gava Mitinhaber des
Fitness Center «Team Training Hedingen».

Eigentlich ist Moreno Gava gelernter Elektriker, der seine beruflichen Kenntnisse während 10 Jahren als Betreuer der Telefonanlagen der ETH in Zürich einsetzte. Diese Arbeit mochte ihn aber nicht mehr länger zu befriedigen und ein Aufenthalt in den USA bewog ihn, sich in verschiedenen Kursen vorerst zum Masseur, und später zum Fitness-Trainer auszubilden.





Antonio Girardi


Ein interessantes Bild aus der Chemischen Fabrik Dr. Kolb AG in Hedingen. Im Mittelpunkt des Bildes steht Herr Antonio Girardi als Vertreter für die vielen Angestellten des Betriebs. Hinter ihm ist der Autoklav, in welchem chemische Rohstoffe eingefüllt und gemischt werden.

Antonio Girardi, geboren 1957 in San Fele, Region Basilicata in Süd-italien, ist seit 1982 bei der Firma Kolb im Industriegebiet in Hedingen angestellt. Hedingen ist sein Arbeitsort. Er wohnt mit seiner Familie in Affoltern. 1978 verliess er Italien und reiste als Saisonnier in die Schweiz mit Saisonstellen in Knonau, Affoltern a.A., Steinhausen und Adliswil. Seither ist er Chemiearbeiter und als Allrounder an verschiedenen Orten in der Firma Kolb AG tätig wie hier am Autoklaven oder beim Laden von Tankzügen oder als Stapelfahrer usw. Er ist auch in der firmeneigenen Betriebsfeuerwehr aktiv.

Viele Jahre spielte er Fussball im Fussballclub Schweizer/Kolb. Er hat sich weitergebildet, als Mechaniker in der italienischen Abendschule ECAP in Zürich und er besitzt den Führerschein für Lastwagen.

Interview Barbara Grässli




:: Antonio Girardi



Tenemos aquí una vista interesante de la fábrica de productos químicos Dr. Kolb SA en Hedingen. En el centro vemos a Antonio Girardi, uno de los muchos empleados de la empresa. Detrás de él la autoclave en la que se procesan materias primas químicas.


Antonio Girardi nació en 1957 en San Fele, en la región Basilicata del sur de Italia y trabaja desde 1982 en la empresa Kolb en la zona industrial de Hedingen. Hedingen es su lugar de trabajo. Su domicilio está en Affoltern, en donde vive con su familia. Salió 1978 de Italia y llegó como temporero a Suiza, en donde ha estado haciendo trabajos estacionales en varios lugares, como Knonau, Affoltern a.A., Steinhausen y Adliswil.


Desde entonces trabaja en el sector químico en función ‘allround’, o sea, haciendo de todo, y eso en distintos lugares de la Kolb SA, como por ejemplo aquí en la autoclave o en la carga de los camiones cisterna o manejando la carretilla elevadora. También está en el grupo de bomberos de la empresa.

Durante varios años estuvo jugando en el equipo de fútbol FC Schweizer/Kolb. Ha seguido cursos de ampliación de estudios en el colegio nocturno italiano ECAP en Zürich haciéndose mecánico y sacando
el carné de conducir camiones.


Entrevista Barbara Grässli






Marianne Gmür Grob


Ich liebe die Aussicht in die Berge und die Ausflüge dorthin, aber auch die nähere Umgebung des Dorfes und überhaupt die Landschaft des ganzen Säuliamtes, wo wir häufig zu Fuss oder per Velo unterwegs sind. Selbstverständlich schätze ich meinen kurzen Arbeitsweg ins Schulhaus Schachen, wo ich seit 16 Jahren, inzwischen jedoch Teilzeit an der Unterstufe unterrichte und die Nähe zu meinen Eltern, die regelmässig unsere Kinder betreuen.

Meine Eltern zogen 1965, als ich einjährig war, nach Hedingen ins Heimatdorf meiner Mutter. Ich verbrachte also meine gesamte Kinder- und Jugendzeit hier, bin danach für 10 Jahre immerhin nach Affoltern «ausgewandert», um dann, wie oben erwähnt, vor einigen Jahren zurückzukehren.

Offensichtlich finde ich Hedingen zum Wurzeln schlagen gut geeignet, von hier aus verreise ich jedoch auch gerne, um danach ebenfalls gerne wieder heimzukommen.

Seit meiner Kindheit hat sich das Dorf auf eine positive Art vergrössert, es ist offener und einen Hauch urbaner geworden, trotzdem aber persönlich geblieben das gefällt mir. Ich hoffe, dass die Wachstumsregion Knonaueramt ihre Qualitäten auch weiterhin behalten kann.

Marianne Gmür Grob




:: Marianne Gmür Grob



An einem solchen sonnigen Morgen muss man einfach alles liegen lassen und rausgehen. Deshalb hat der Fotograf damals meine Tochter Anja und mich auf dem sonst noch menschenleeren Spielplatz der Fliederstrasse angetroffen. Mein Mann und ich wohnen nun bereits 6 1/2 Jahre hier in der Siedlung, mittlerweile leben wir in unserer Dachwohnung zu viert, zusammen mit Anja und Nina. Mir gefällt der begegnungsreiche Alltag in der Siedlung, die Nähe zum Bahnhof und somit zu den Städten Zürich und Zug.






Ingeborg Häberling


Ingeborg Häberling (geb.1939) ist in Hedingen gut bekannt, nicht weil sie im Dorf wohnt, sondern weil sie während rund 15 Jahren für die Gemeinde als Steuersekretärin einen sehr anspruchsvollen Job ausgeübt hat, der viel Fingerspitzengefühl erforderte und trotzdem dem Grundsatz «Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist...» möglichst gerecht wurde. Damit verbunden war schon eine gewisse Strenge, wie sie sagt, damit die Gemeinde auf ihre Rechnung kam. Bei schwierigen finanziellen Verhältnissen konnten Herr und Frau Hedinger jederzeit mit Frau Häberling über Zahlungsmodalitäten reden, um eine gerechte Lösung zu finden, daran soll es eigentlich nie gelegen haben. Dabei sei es sehr interessant gewesen zu beobachten, welche Prioritäten die Leute fürs Geldausgeben gehabt hätten. Falls Ingeborg Häberling beim Steuereintreiben jemandem auf die Füsse treten musste, was sicher selten der Fall gewesen sei, war es halt nötig, aber nie bösartig gemeint, wie sie beteuerte.

Seit einiger Zeit ist Ingeborg Häberling pensioniert und geniesst den Alltag auch ohne Ansammlungen von Zahlen.
Sie leidet auch nicht unter Entzugserscheinungen, was der Interviewer gerne bestätigt. Sie will gelegentlich wieder Tätigkeiten aufnehmen, aber ohne zeitlichen Stress.

Geschätzt an Hedingen hat Ingeborg Häberling den guten und direkten Kontakt zu den BürgerInnen. Gelegentlich vermisst hat sie ein Tea-Room/Café. Hedingen wünscht sie ein moderates Wachstum, damit der Dorfcharakter möglichst erhalten bleibt. Den neu Zugezogenen wünscht sie, dass sie sich bald wohl fühlen und gut integrieren können.

Interview Thomas Strobel




:: Ingeborg Häberling



Ingeborg Häberling nació en 1939 a ella la conocen todos, no porque viva en el pueblo, sino porque ha estado trabajando durante 15 años en la administración municipal encargada de las finanzas e impuestos, lo cual requería gran delicadeza y don para la diplomacia debiendo partir del dicho: “a Diós lo que es de Diós y al césar lo que es del césar”. Esta conllevaba cierta rigidez, como ella dice, para que el municipio no saliera perdiendo. En casos de ‘pocas habas’ el señor y la señora de Hedingen podían negociar con la señora Häberling sobre la modalidad adecuada y la solución justa. En estos casos es donde le resultaba interesante ver cuáles eran los gastos a los que se daba prioridad. Caso de tuviera que pisar fuerte en uno u otro caso lo hizo - en los pocos casos - por ser necesario y no porque le encontrara placer a hacerlo.

Desde hace cierto tiempo Ingeborg Häberling está jubilada y disfruta de una vida sin cifras, normas y porcentajes. Afirma no padecer en absoluto síntomas de abstinencia y rezuma de convicción. No le molestaría volver a hacerse cargo de algún quehacer, pero sólo sin estrés.

Lo que dice haber amado y apreciado en Hedingen a sido el buen contacto directo con los vecinos de la población. De vez en cuando echa de menos un bar o ‘café’. Para el futuro le desea a Hedingen que logre seguir creciendo a paso lento para no perder las características positivas. A los que acaban de llegar les desea que puedan sentirse a gusto e integrarse sin problemas.


Entrevista Thomas Stroblel






Martin Halbeis


MArtin Halbeis, geboren in Hedingen im Jahre 1936, verheiratet und Vater von zwei Töchtern, wohnhaft an der Affolternstrasse, ist Teilhaber der vor über einhundert Jahren durch seinen Grossvater gegründeten Bauunternehmung. Die Firma Halbeis AG verpflichtet sich seit jeher zu einem sozialen Arbeitgeber, bei dem jeweils auch Leute mit einem schwierigeren Lebensrucksack eine Anstellung oder einen Ausbildungsplatz als Maurer fanden. Während der Hochkonjunktur beschäftigte die Firma bis zu zwanzig Mitarbeitende. Martin Halbeis fühlte sich zum Maurer berufen und bildete sich fachlich an der Bauschule weiter. Markante Bauobjekte in Hedingen, welche das Baugeschäft Halbeis AG in eigener Regie erstellte, sind z.B. das Wohnhaus mit dem «Volg-Laden» oder der Kindergarten Schachen.

Zwanzig Jahre lang (1966 bis 1986) wirkte Martin Halbeis in der Schulpflege mit, davon zehn Jahre lang als deren Präsident. Nach zwölf Jahren als Vorsteher der Abteilung Tiefbau trat er im Jahr 2002 aus dem Gemeinderat Hedingen zurück. In Hedingen schätzt er die alten Dorfteile, die grossen Grünflächen, die idyllische Lage des Weihers und die persönlichen Kontakte zur Bevölkerung. Dagegen bedauert er den Trend zu immer weniger Dorf-Läden und vermisst den bedienten Bahnhof.

Martin Halbeis ist seit vierzig Jahren Mitglied des Turnvereins Hedingen und begeisterter Faustballer. Über drei Jahrzehnte war er zudem Akteur beim Dorftheater, welches u.a. auch «Vierakter» spielte. Bei einigen Theaterstücken führte er selbst Regie. Die Auflösung der Theatergruppe erfolgte in den 60er Jahren. Wahrscheinlich nur noch die ältere Generation weiss, was ein «Läuterbube» ist. Als solcher läutete Martin Halbeis in seinen jungen Jahren und vor der Zeit der Elektrifizierung der Kirche Hedingen deren Glocken für Hochzeiten, Beerdigungen und für die Gottesdienste am Wochenende. Martin Halbeis entlockt diese Erinnerung noch immer ein Schmunzeln, denn Feierlichkeiten an Werktagen bedeuteten für den «Läuterbuben» schulfreie Zeit!

Interview Jürg Hugi




:: Martin Halbeis



Martin Halbeis nacido en 1936 en Hedingen, casado, dos hijas, domiciliado en la Affolternstrasse es socio de la compañía de construcciones que fundó su abuelo hace más de cien años. La compañía Halbeis SA se ha considerado siempre una empresa social, en la que también gente con un pasado menos impecable o normal podían encontrar empleo o hacer su aprendizaje. Durante los años buenos contaban hasta con más de veinte empleados. Martin Halbeis siguió cursos de perfeccionamiento. Objetos realizados por la Halbeis SA en Hedingen son por ejemplo la casa con la tienda ‘Volg’ o la guadería (Kindergarten) Schachen.

Durante veinte años (1966 hasta 1986) Martin Halbeis estuvo colaborando en la administración de la escuela, siendo su presidente durante diez años. Después de haber presidido la sección ingeniería de caminos durante doce años, Martin Halbeis se retiró del concejo municipal. Sobre todo el casco viejo del pueblo es el que le gusta, pero también las partes verdes, el estanque y, en general, el contacto con la gente. Siente la desaparición paulatina de las pequeñas tiendas y echa de menos una estación atendida.

Martin Halbeis lleva cuarenta años de socio en el club de gimnasia de Hedingen y le encanta la pelota de puño. Durante más de treinta años fue actor en el teatro del pueblo. Incluso dirigió un par de obras de teatro. En los años 60 se disolvió el grupo de teatro. Siendo joven tuvo el cargo de “Läuterbube” o sea que tocaba las campanas de la iglesia de Hedingen cuando había bodas, entierros o para la misa del fin de semana. Contando este detalle y recordando aquellos tiempos aflora una sonrisa traviesa en sus labios ya que las festividades en días de trabajo eran para el “Läuterbube” un día sin escuela....

Entrevista Jürg Hugi






Renate und Walter Hauser


Ganz besonders schätzen sie an Hedingen die vielen netten Menschen, die zahlreichen Aktivitäten und das gute Miteinander. Der Lieblingsort der ganzen Familie ist der Badeweiher.

Renate und Walter Hauser wünschen sich, dass die Gemeinde nicht plötzlich von einem Bauboom dermassen überrollt wird, dass die «Übersichtlichkeit» verloren geht und es weiterhin viele Menschen gibt, die sich fürs Dorfleben engagieren werden.

Interview Vera Kaufmann




:: Renate und Walter Hauser



Seit zwanzig Jahren sind sie nun schon als Pfarrer-Ehepaar bei uns in Hedingen tätig. Nach Hedingen gekommen sind sie wegen der Nähe zur Stadt Zürich, den guten Bahnverbindungen und der «noch» übersichtlichen Grösse der Einwohnerzahl der Gemeinde Hedingen.





Margot Hotz


Margot geboren 1951, bis zur 4. Klasse in Hedingen aufgewachsen, ist 1990 nach Jahren der Wanderschaft eher zufällig wieder nach Hedingen zurückgekehrt. Eigentlich wollte sie liebend gern Tierpflegerin werden. Das war aber damals noch kein anerkannter Beruf. Also gab es das nicht, basta!

Noch während ihrer Verkaufsanlehre stieg sie ins Gastgewerbe ein, legte 1976 die Wirteprüfung ab und arbeitete sich dann in verschiedenen Funktionen von der Baukantine bis zum Speiserestaurant hoch.

Seit 12 Jahren nun führt sie in Hedingen einen Bügelservice, seit 7 Jahren an der Zwillikerstrasse. Margot Hotz hat sich in dieser Zeit einen grossen Stammkundenkreis aufgebaut. Dabei war viel Selbstverantwortung und Flexibilität gefragt. Auch nach 12 Jahren ist es für sie nicht selbstverständlich, dass alles so gut läuft, auch einmalige Kunden werden bei ihr wie Stammkunden bedient. Sie schätzt es, dass sie in Hedingen ohne Angst leben kann, auch als alleinstehende Frau. Das hängt wohl mit ihrer sportlichen Erscheinung, der persönlichen Fitness und mit ihrem selbstsicheren Auftreten zusammen. Ja, einen Geldautomaten im Dorf, am liebsten bei einer neuen Post an der Zürcherstrasse, würde sie sehr schätzen.

Einen zentralen Standort am Bahnhof findet sie zu heikel, wegen den Vandalen, die sich öfter da aufhalten. Ihr grösster Wunsch wäre, dass die Jugendlichen wieder mehr mit den eigenen Eltern unternehmen könnten, mindestens übers Wochenende.

Am meisten vermisst sie ihren Hund Gino, den rassenreinen Entlebucher, der am 25. Juli 2003 knapp achtjährig wegen Krebs, aber noch ohne Schmerzen, eingeschläfert werden musste. Sie zeigt mir den Lieblingsplatz von Gino in ihrem Bügel-Atelier auf dem Fenstersims zum Trottoir, der jetzt leer ist und erinnert sich, wie Gino die Vorbeigehenden ruhig begrüsst oder kontrolliert hat, je nachdem wer es war! Bei solchen Erinnerungen treten unvermutet ein paar Tränen in ihre Au-gen, die sie schnell und fast unbemerkt mit dem Handrücken wegwischt. Margot Hotz ist aber mächtig stolz, dass Gino ein sehr erfolgreicher Deckrüde war und 84 reinrassige Nachkommen hat. Ob Gino wieder einen Nachfolger haben werde, wollte ich wissen? Sie zögert einen Moment, sagt dann: «vielleicht, aber nur, wenn die Mensch-Tierbeziehung wieder stimmt». Es klingelt an der Tür. Ein jüngerer Herr, wahrscheinlich ein Kunde, holt eine Zaine frisch gebügelter Sachen ab und wünscht ihr für den bevorstehenden Spitalaufenthalt im Oktober 2003 alles Gute. Bevor der nächste Kunde klingelt, beende ich das Interview und bedanke mich herzlich für den Espresso.

Interview Thomas Strobel




:: Margot Hotz



Margot n
acida en 1951, hasta la cuarta clase de la escuela primaria en Hedingen, volvió en 1990, después de unos años dando vueltas por el mundo, más bien por casualidad a Hedingen. Había querido ser cuidadora de animales pero en aquellos tiempos eso no era aún una profesión verdadera. No podía ser ¡y basta!

Mientras estaba haciendo el aprendizaje de vendedora ya cambió a la gastronomía, se diplomó en 1976 y estuvo trabajando en las más diversas funciones.

Desde hace 12 años se dedica a planchar en su pequeña tienda en la Zwillikerstrasse. Margot Hotz tiene hoy día mauchos clientes fieles pero su trabajo requiere gran resposabilidad y flexibilidad; ni siquiera hoy día hay garantía de que todo siga su marcha. Le gusta que en Hedingen una mujer pueda vivir sola sin miedo. También hay que ver que es una mujer deportiva que se cuida bien y de cierta prestancia. Un cajero automático en el pueblo, de preferencia al lado de Correos en la Zürcherstrasse sí que le encantaría.

La ubicación actual en la estación no la convence ya que hay mucho vandalismo entre la juventud que no sabe qué hacer. Piensa que los jóvenes deberían hacer cosas junto con sus padres al menos durante los fines de semana. Al que más echa de menos es a su perro Gino que tuvieron que matar. Me enseña el sitio que más le gustaba a Gino y que ahora está vacío.

Margot Hotz está orgullosa de su Gino que era un perro semental y cuya descendencia asciende a 84 cachorros. Le pregunto si le gustaría volver a tener un perro; reflexiona un poco y contesta que “Quizás, pero sólo si hay un buen entendimiento entre los dos”. Tocan a la puertal. Un cliente viene a por una cesta con ropa planchada y le desea lo mejor para la próxima estancia en el hospital. Antes de que venga otro cliente termino la entrevista y le doy las gracias por el buen café sólo.


Entrevista Thomas Strobel






Ernst Jud


Ernest Jud ist 1936 geboren, in Mettmenstetten aufgewachsen, bewohnt mit seiner Ehefrau Trudy seit 1965 ein Eigenheim an der Moosstrasse in Hedingen und ist Vater von drei inzwischen erwachsenen Kindern.

Beruflich entwickelte er sich während länger als 43 Jahren vom Bank-lehrling zum Mitglied der Direktion der damaligen Volksbank. 1995 zog er sich freiwillig und vorzeitig vom Berufsalltag zurück, u.a. um sich in der Politik noch stärker als bisher zu engagieren.

Seine politischen Sporen verdiente er sich als FDP- und Behördenmitglied in der Gemeinde Hedingen (vier Jahre in der Rechnungsprüfungskommission, acht Jahre in der Schulpflege). Seit 1990 ist er Gemeindepräsident und Vorsteher der Finanzabteilung. Die laufende Amtsperiode, welche noch bis 2006 dauert, wird gemäss seinen eigenen Aussagen seine letzte als Gemeindepräsident sein. 1995 bis 2002 vertrat er zudem als Kantonsrat die Anliegen von Gemeinden und war Mitglied der Finanzkommission.

Trotz starkem Wachstum der Bevölkerung von Hedingen (Stand 2003: etwa 3'100 Einwohnerinnen und Einwohner) konnte er seine natürliche Volksverbundenheit, die attraktive Wohnlage, den dörflichen Charakter, das Erholungsgebiet und eine effektive Gemeindeverwaltung bewahren. Schon bald wird unsere Gemeinde über keine weiteren Baulandreserven mehr verfügen. Deshalb steht eine weitere anspruchsvolle Planung an.

Neben seinem beruflichen und politischen Standbein stärkte er stets auch sein sportliches. Seit Jahrzehnten ist er ein begeisterter Turner und während vieler Jahre engagierte er sich nebenamtlich für die Turnbewegung, zuletzt als Präsident des Turnverbandes am Albis.

Heute verfügt er über etwas mehr Freizeit und erfreut sich u.a. am Familienleben, dem Reisen, Tennisspielen, Wandern und Skifahren.

Interview Jürg Hugi




:: Ernst Jud



Ernesto Jud n
ació en 1936, creció en Mettmenstetten,
vive son su esposa Trudy desde 1965 en casa propia en la Moosstrasse en Hedingen y es padre de tres hijos ya mayores.


En cuanto a su vida profesional paso a lo largo de 43 años de aprendiz de banco a ser uno de los directores de lo que era en su tiempo la “Volksbank” (que ya no existe con ese nombre). En 1995 se jubiló antes de tiempo para poder dedicarse más que antes a la política.


Empezó en el campo de la política como representante de la FDP (partido liberal) en varios gremios del municipio de Hedingen (cuatro años en la revisión de cuentas, ocho años en la sección del control de lo escolar). Desde 1990 preside el municipio y es responsable de la sección de finanzas. Hasta 2006 seguirá en su cargo de presidente y no piensa volver a presentarse. Entre 1995 y 2002 fue además concejal cantonal.


A pesar del crecimiento demográfico de Hedingen (2003: 3100 habitantes) se ha podido conservar la cercanía al pueblo, lo atractivo del lugar para vivir en él, su aspecto pueblerino, unos alrededores que se prestan a pasar el tiempo libre y la eficacia de la administración. Pronto ya no habrá más solares para construcción de nuevas casas por lo cual habrá que revisar los planes actuales.


Al lado de sus actividades profesionales y políticas siempre ha sido activo en el deporte, tanto practicándolo como también defendiendo a nivel político sus intereses.


Hoy tiene más tiempo libre y lo dedica a la familia, a los viajes, al tenis y a las montañas.


Entrevista Jürg Hugi







Thavanesan Kanavathipillai und Nirubi


Thavanesan, geboren 1967, mit Tochter Nirubi. Das Bild ist an einem Anlass der Bibliothek gemacht worden, wo die Familie Spezialitäten aus der Küche Sri Lankas angeboten hat. Herr Kanavathipillai ist im Jahre 1986 mit seiner Frau und zwei Pflegesöhnen aus Sri Lanka als Asylbewerber-Familie in die Schweiz eingereist. 1992 sind sie dank einer freien Wohnung zufällig nach Hedingen gezogen.

Im Jahr 2000 wurde die zweite Tochter Niroge geboren. Herr Kanavathipillai arbeitet als Büro- und Produktionsmitarbeiter in einem Familienbetrieb in Ottenbach; Frau Kanvathipillai ist seit Jahren Mitarbeiterin in der Bäckerei Pfyl in Hedingen. Die Bürgerversammlung vom 27. April 2000 hat die Familie als Hedinger Bürger eingebürgert.

Eigentlich wollten sie immer in Hedingen bleiben, ... doch die Familie zieht mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Oberlunkhofen. Glücklich sind sie, weil sie für die grosse Familie ein Haus kaufen konnten, das für alle genug Platz bietet. Traurig sind sie, weil sie Hedingen verlassen mussten, wo sie viele Freunde gefunden und sich zu Hause gefühlt hatten. Nirubi wird ihre Schulfreundinnen vermissen.

Interview Barbara Grässli




:: Thavanesan Kanavathipillai



Thavanesan nació en 1967, con su hija Nirubi. La foto se tomó en un evento en la biblioteca, donde la familia ofrecía especialidades culinarias se Sri Lanka. El señor Kanavathipillai llegó en el año 1986 con su mujer y dos hijos en tutela de Sri Lanka solicitando asilo. En 1992 se mudaron a un piso que estaba libre e Hedingen.

En 2000 nació la segunda hija Niroge. El señor Kanavathipillai trabaja en la producción y la oficina de la empresa que tiene su familia en Ottenbach. La señora Kanavathipillai está empleada en la panadería Pfyl en Hedingen desde hace varios años. El pueblo de Hedingen naturalizó a la familia el 27 de abril de 2000.

En principio siempre quisieron quedarse en Hedingen pero la familia se mudó medio contenta medio triste a Oberlunkhofen. Conteta porque han podido comprar una casa para la familia numerosa con espacio para todos, triste ya que había que dejar a muchos amigos en un lugar en donde habían estado muy a gusto. Nirubi echará mucho de menos a sus amiguitas de la escuela.

Entrevista Barbara Grässli







Uschi und Rido Karatas


Sie lacht über das ganze Gesicht, während Rido unterdessen Gäste bedient. Rido vermisst als Geschäftsmann einen Bank- oder Geldautomaten in Hedingen, eventuell einige Gäste auch. Uschi und Rido schätzen den Hedinger-Weiher, wünschen weniger Verkehr am/im Kreisel und warten mit Spannung auf die Auswirkung und Umsetzung der 0,5 Promillegrenze.

Interview Thomas Strobel




:: Uschi und Rido Karatas



Uschi (geb.1966) und Rido (geb.1963) Karatas führen als Wirtepaar seit Oktober 2000 das Restaurant Linde. Rido stammt ursprünglich aus der Nähe von Istanbul, fühlt sich zusammen mit seiner Ehefrau in Hedingen aber sehr wohl. Gewohnt wird zwar in Wettswil. Uschi, eine waschechte «Lozärnerin» vom Land, ist ausgebildet Kleinkindererzieherin, was ihr auch heute wieder ab und zu im jetzigen Job zugute kommt.




Berthi Kehrer


Berthi, geb. 1947 in Affoltern am Albis als Tochter von Zahnarzt Strauss aufgewachsen, Medizinstudium und Dissertation in Zürich. Nach der Heirat 1973 in Zürich wohnhaft. Geburt der ersten zwei Kinder Florian 1976 und Tobias 1978 und nach dem Umzug nach Hedingen des dritten Sohnes, Roger 1980. Die Arbeit als Ärztin und Hausfrau in Hedingen ist vielfältig, an-spruchsvoll, zum Teil auch belastend, aber dafür sehr befriedigend. Auf dem mit Lebensmitteln schwer bepackten Fahrrad gehörte sie einige Jahre fast zum Dorfbild. In Hedingen gefällt ihr der noch dörfliche Charakter, die Kontakte zu den Menschen des Dorfes, die schöne Umgebung als Naherholungsgebiet mit Weiher, Naturschutzgebieten und viel Wald. Dort trifft man sie oft beim Joggen als Training für den Orientierungslauf, den sie mit wechselndem Erfolg betreibt. Ein Gewinn für das Dorf sind die guten S-Bahn-Verbindungen und sicher auch die Verminderung der Verkehrsgefahren durch den Kreisel und die neue Unterführung. Für Hedingen wünscht sie sich eine wohlüberlegte Bevölkerungszunahme, weiterhin einen sorgfältigen und achtsamen Umgang mit der Natur im und um das Dorf.


Martin, geb. 1947 verbrachte seine Jugendzeit in Zürich, wo er auch sein Medizinstudium 1973 als Dr. med. abschloss. Anschliessend folgten 5 Jahre Assistenzarztzeit in diversen Spitälern, u.a. auch im Bezirksspital Affoltern, wo Dr. Peider Mohr für ihn ein wertvoller Lehrer war. Damals entstanden auch die Pläne für eine erste Arztpraxis in Hedingen. Diese liessen sich im umgebauten Kosthaus der Firma Schweizer an der Haldenstrasse im Dorfzentrum ideal realisieren. Seit 1978 wohnt die Familie Kehrer dort direkt über der Arztpraxis im gleichen Haus. Zusammen mit seiner ebenfalls als Ärztin tätigen Ehefrau sorgt er seit 1979 für eine medizinische Basisversorgung des Dorfes.

Seine manchmal etwas direkte Art passt nicht allen Leuten. Dafür engagiert er sich aktiv seit 1981 im Vorstand und seit 1991 als Präsident des Gemeindevereins Hedingen in der Organisation vieler kultureller Anlässe und Aktivitäten. Recht häufig kann man ihn auch «gedankenverloren» beim Joggen im Feldenmas antreffen. Sein Wunsch ist, dass sich die zunehmend anonyme Vororts- und Agglomerationsgemeinde Hedingen trotzdem ein dörfliches und persönliches Klima bewahren kann.

Interviews Martin und Berti Kehrer




:: Berthi und Martin Kehrer




Martin Kehrer


Martin, nació en 1947 y pasó su juventud en Zürich donde terminó también sus estudios de medicina en 1973 con el título Dr. med. Después siguió una fase de asistencias en varios hospitales como por ejemplo en el hospital regional de Affoltern, en donde el Dr. Peider Mohr le impresionó con su maestría. Por entonces nació la idea de establecer la primera consulta médica en Hedingen. Estos planes se realizaron por fin en la antigua pensión de la empresa Schweizer en la Haldenstrasse , directamente en el centro del pueblo. Desde 1978 la familia Kehrer vive allí encima de la consulta en la misma casa. Junto con su mujer que también es doctora aseguran las prestaciones medicales de base en Hedingen.


Su manera de ser franca y directa no siempre agrada a todo el mundo. Por otra parte está de responsable - y desde 1991 de presidente - en la Asociación de la comunidad de Hedingen que organiza actividades y eventos culturales. A menudo se le puede encontrar ‘ensimismado’ practicando footing en el Feldenmas. Su mayor deseo es que Hedingen no se convierta en un pueblo más de la aglomeración de la gran ciudad, sino que pueda conservar el ambiente personal y pueblerino que lo caracteriza.


Entrevista Martin y Berti Kehrer







Karl Alexander Müller


Alex Müller (geb. 1927) zog im Dezember 1969 mit seiner Frau und zwei schulpflichtigen Kindern von Affoltern am Albis nach Hedingen. Eigentlich wollten sie in Rüschlikon ein Haus bauen, doch der damalige Gemeindepräsident und spätere Bundesrat Fritz Honegger war für die Reservezone und gegen eine Bauzone. So blieben sie in Affoltern am Albis, wo es ihnen an sich gut gefiel. Oft spazierten sie mit ihren Kindern, fast immer beim Hedinger-Weiher vorbei. Frau Müller entdeckte ein kleines Inserat von nahe beim Hedinger-Weiher geplanten Häusern.

Alex Müller ist Honorarprofessor der Physik. Die Hälfte seiner Zeit seit seiner Pensionierung wendet er noch immer für seinen Beruf auf. Im Inland und im Ausland ist er ein gefragter Referent. Er ist mehrmals pro Jahr bei Tagungen im Ausland engagiert. So bleibt ihm bis heute für politisches Engagement und für Vereinstätigkeiten keine Zeit.

In Hedingen schätzt er die Nähe zu Zürich, die Natur, die Ruhe, das Naherholungsgebiet Feldenmas und ganz besonders den Hedinger-Weiher. Im Sommer schwimmt er, so oft es geht, eine Runde. Besonders schätzt Alex Müller die sehr gute Bäckerei, die sehr netten und hilfsbereiten Gemeindearbeiter und offene, freundliche, gesprächige Pfarrersleute. Für Hedingen wünscht er sich, dass das Dorf nicht wegen dem Autobahnbau von einem Bau- und Industrieboom überrollt wird.

Interview Vera Kaufmann




:: Karl Alexander Müller



Alex Müller (nació 1927) vino con su mujer y sus dos niños en edad escolar en diciembre 1969 de Affoltern am Albis. En principio habían tenido la intención de hacerse una casa en Rüschlikon pero el alcalde de entonces - que más tarde llegaría a ser consejero federal - Fritz Honegger les puso trabas. Así es como se quedaron en Affoltern. A menudo sus paseos los conducian al borde del estanque donde la señora Müller vio un día que se iban a construir casas por ahí cerca.

Alex Müller es profesor numerario de física. En 1987 le otorgaron el Nóbel de física por sus estudios sobre la hiperconducción con altas temperaturas. Es el único ciudadano de honor de Hedingen.

La mitad del tiempo desde su jubilación la sigue dedicando al trabajo. Tanto a nivel nacional como internacional le invitan a dar conferencias. Así es que varias veces por año está en el extranjero; claro que así tampoco le queda tiempo para actividades políticas o sociales en Hedingen.

Lo que le gusta en Hedingen es la cercanía de Zürich, la naturaleza, la tranquilidad, la zona recreativa de Feldenmas y, más que nada, el estanque de Hedingen. En verano suele ir a nadar una vuelta; también le encantan la buena panadería, los empleados simpáticos del ayuntamiento y el gran esfuerzo que emprenden los pastores para el bien de la parroquia. Su deseo es que Hedingen no se vea inundido por un ‘boom’ industrial y de construcciones modernas.


Entrevista Vera Kaufmann







Franz Muff


1945 hat im Juli 2003 von einer 6. Klasse den Oscar als bester Schulhauswart der Welt erhalten. Diese Auszeichnung belegt den guten Draht, den Franz Muff zu den Schülern und Schülerinnen pflegt, eindrücklich. Er pflegt einen Umgang mit den Jugendlichen, geprägt von Spass und Respekt sowie gegenseitiger Achtung.

Seit August 1984 wohnt und arbeitet er zusammen mit seiner Frau Heidi im Schulhaus Schachen als Hauswart; die zwei erwachsenen Söhne sind längst ausgeflogen. Sein Hobby ist die Pflege und Wartung des Super-7-Sportwagens, der Formel-1 der Strasse. Ausfahrten mit dieser «Bolide» sind seine Passion.


An Hedingen schätzt Franz Muff die schöne, gut erschlossene Wohnlage und die überschaubare Grösse. Durch seinen Job kennt er sehr viele Leute und pflegt gute Kontakte. Auch das ist ein Teil der guten Lebensqualität in Hedingen. Ab und zu wünscht sich Franz Muff, dass sich die Eltern mehr Zeit für ihre Kinder und Jugendlichen nähmen ...

Interview Barbara Grässli




:: Franz Muff



Franz Muff (
1945) recibio en julio de 2003 de una sexta clase el Óscar como mejor bedel del mundo. Este galardón es una prueba contundente de las buenas migas que hacen el señor Muff y los escolares. En el trato con ellos lo más importante para él es el buen humor y el mutuo respeto.


Desde agosto de 1984 vive y ejerce su profesión junto con su mujer Heidi en la escuela Schachen; los dos varones que tienen ya son mayores y llevan su propia vida. Su hobby es el mantenimiento y la inspección del coche de carreras super 7, que viene a ser la formula 1 de la carretera. Dar una vuelta con este “cohete” le apasiona.


Lo que le gusta de Hedingen es la ubicación que ofrece una infraestructura impecable sin ser demasiado grande y, por lo tanto, con ambiente familiar. Su profesión le permite entrar en contacto con mucha gente, y esto es muy importante para él. Es algo que aumenta la buena calidad de vida que ofrece Hedingen. - De vez en cuando sueña con que la gente dedicara más tiempo a los niños y a los jóvenes ...


Entrevista realizada por Barbara Grässli







Elisabeth und Bruno Naef


Wir sind beide 1943 geboren, lernten uns 1964 in Lausanne kennen und heirateten 1966.
Im Sommer 1972 kamen wir nach Hedingen um das Personalrestaurant der Firma Schweizer zu führen. Bruno, gelernter Koch, war für das Essen zuständig, Elisabeth, kaufmännische Angestellte, kümmerte sich um die Finanzen. Nach 17 Jahren Firma Schweizer kauften wir in Zürich, im Seefeld, ein Tages-Restaurant, welches wir 13 Jahre führten.

Im Frühjahr 2002 wurde der Kiosk am Hedinger-Weiher ausgeschrieben. Der Termin passte wunderbar, wir hatten unser Restaurant auf Ende März 2002 verkauft und konnten problemlos im Mai 2002 die Führung des Weiher-Kiosks übernehmen. Die Saison 2002 war wettermässig eher durchzogen, der Sommer 2003 war dann dafür der «Jahrhundertsommer». Wir freuen uns, wenn der Kiosk, neben den Badegästen, auch für andere Menschen zum Treffpunkt wird, wo man in wunderschöner Umgebung Bekannte und Freunde treffen kann.

Wir fühlen uns sehr wohl im «altehrwürdigen» Kiosk, sollte es in den nächsten Jahren, wie geplant, ein neues Haus geben, soll uns das auch recht sein. Wir hoffen, zusammen mit der Bevölkerung von Hedingen, noch viele schöne Sommer am Weiher zu erleben.

Elisabeth und Bruno Naef




:: Elisabeth und Bruno Naef



Hemos nacido los dos en 1943, nos conocimos en 1964 en Lausanne y nos casamos en 1066. En verano de 1972 llegamos a Hedingen para llevar el restaurante para la plantilla de la empresa Schweizer. Bruno que es cocinero se ocupaba de la comida, Elisabeth perita comercial, de las finanzas. Al cabo de 17 años con la Schweizer compramos en Zürich, en Seefeld, un restaurante que estuvimos llevando unos trece años.


En primavera de 2002 se nos ofreció el quiosco al borde del estanque de Hedingen. La fecha nos convenía ya que habíamos traspasado el restaurante para fines de marzo, de manera que podíamos quedarnos en mayo de 2002 con el quiosco.


El año 2002 no se puede decir que fuera bueno, no hubo mucho sol, todo lo contrario del verano 2003 que fue un verano excepcional.
Nos alegramos cuando se convierte el quiosco en punto de encuentro, no sólo para los bañadores sino también para gente que viene de paseo a este lugar tan bonito.


Estamos a gusto en este quiosco ‘antiguo’. Si es que efectivamente llegaran a construir uno nuevo en los años que vienen seguiríamos tan a gusto.
Esperamos poder disfrutar junto con los vecinos de Hedingen de muchos veranos como el pasado al borde del estanque.


Elisabeth y Bruno Naef






Jürg Obrist



Neben dem Geschäft bleibt wenig Zeit für Hobbys. Das Familienleben ist wichtig. Jürg und Maja Obrist und die Kinder Till und Corry haben eine ganze Reihe von Haustieren zu pflegen: es sind dies Fische, Mäuse, zwei Geckos, eine Katze, ein Hund, zwei Hasen und ein Reitpferd.

Hedingen ist ein überblickbares Dorf geblieben und doch ist alles da was man braucht, das gefällt ihm hier.

Interview Barbara Grässli





:: Jürg Obrist



Jürg Obrist
(geb.1967) lebt seit 1974 in Hedingen. Er ist hier aufgewachsen und zur Schule gegangen. 1990 hat er an der Zürcherstrasse ein Zweiradgeschäft übernommen und mit dem Namen Obrist einen Betrieb für Radsport, Bikes und Motos aufgebaut. Als Mitglied im Zweirad-Verband ist er für die Lehrlingsausbildung zuständig. Im eigenen Betrieb bildet er seit 1994 Lehrlin-ge aus; zur Zeit sind zwei Lehrlinge angestellt.

Von 1990 bis 2000 war Jürg Obrist Mitglied in der reformierten Kirchenpflege und hat im Ressort Jugendarbeit am Aufbau und an der Gründung des Jugendtreffs Hedingen aktiv mitgewirkt.






Rolf Ochsner


Rolf Ochsner
und seine Frau Susanne zogen 1954 mit dem einjährigen Ueli nach Hedingen. Sie suchten ein preiswertes Haus hinter dem Uetliberg. Die Nähe zu Zürich und der Hedinger-Weiher gaben den Ausschlag für den Entscheid, nach Hedingen zu ziehen.

1939-1942 absolvierte Rolf Ochsner die Malerlehre. Der Zeichenlehrer erkannte seine zeichnerischen Fähigkeiten und hat ihn während der Malerlehre speziell gefördert. Rolf Ochsner war mit dem Entdecker seiner Künste bis zu dessen Tod befreundet. Von 1946 bis 1964 leitete er das Malatelier des Kantonsspitals Zürich, wobei er gleichzeitig im Nebenamt drei Klassen Maler- und Autolackiererlehrlinge an der Kunstgewerbeschule unterrichtete. Ab Frühjahr 1962 besuchte er den Jahreskurs für die Vorbereitung zum Fachlehrer berufskundlicher Richtung. 1964 wurde er zum Fachlehrer an der Berufswahlschule Zürich (Werkjahr) gewählt. Nach 25 Jahren erfolgreicher Tätigkeit trat er 1989 in den wohlverdienten Ruhestand.

Zur Zeit, als Werner Zingg Präsident und Ruth Stucks Ehemann Säckelmeister waren, engagierte sich Rolf Ochsner als Mitglied der Kirchenpflege. Sportlich war er aktiv in der Männerriege.

An Hedingen schätzt er die dörfliche Atmosphäre. Einerseits ärgert ihn der hohe Steuerfuss, andererseits gefällt ihm sehr, dass der Hedinger Bahnhof in der Mitte des Dorfes liegt. Für Hedingen wünscht er sich, dass die Gemeinde nicht von einem Bauboom überrollt wird.

Interview Vera Kaufmann




:: Rolf Ochsner



Rolf Ochsner
y su mujer llegaron en 1954 con el pequeño Ueli (un año) a Hedingen. Buscaban una casa no muy cara detrás del Uetliberg (el monte al lado de Zürich). La cercanía de Zürich y el estanque de Hedingen es lo que los convenció.


Entre 1930 y 1942 hizo el aprendizaje de pintor. El maestro que tenía ahí vio el don para el dibujo que tenía y le ayudó todo lo que pudo. La amistad entre los dos duró hasta que falleciera el maestro. De 1946 hasta 1964 llevó el taller de pintura del hospital cantonal de Zürich; al mismo tiempo impartía clases a jóvenes aprendices en la escuela de Artes y Oficios. A partir de primavera de 1962 se siguió especializando y en 1964 le nombraron profesor fijo en la Escuela de Elección de Profesión de Zürich. Al cabo de 25 años en la enseñanza se jubiló en 1989.


En el periodo en que Werner Zingg y el marido de Ruth llevaban las finanzas en la administración de la parroquia Rolf Ochsner se puso a colaborar con ellos. También practicaba deporte en el club de gimnasia. El ambiente de pueblo le encanta en Hedingen. Por una parte le fastidia la alta tasa del impuesto municipal y del impuesto general aplicada a la contribución general según la ley fiscal, por otra parte le gusta que la estación esté en el centro de la población. Teme que Hedingen no sufra una avalancha de construcciones de viviendas.


Entrevista Vera Kaufmann






Karl Odermatt


Geboren 1962, ist in Hinteralbis aufgewachsen, wo er heute noch mit seiner Frau und den 3 Söhnen wohnt. Am 17. Januar 1992 wurde die Metzgerei Odermatt im Volg in Hedingen eröffnet. Der Entscheid, in Hedingen eine Metzgerei zu führen, hat er sehr schnell fällen müssen. Die Baubewilligung war vorhanden, innerhalb von 4 Wochen wurde der Vertrag unterzeichnet und in Rekordzeit von 4 Monaten wurde die Metzgerei ausgebaut und eröffnet.

Eine gute Entscheidung! Der Standort im Lebensmittelladen Volg an zentraler Lage mit genügend Parkplätzen für die Kundschaft ist ideal. Als einzige Metzgerei in Hedingen kann Karl Odermatt im in den letzten Jahren stetig gewachsenen Dorf auf eine grösser werdende treue Stammkundschaft zählen. Das frische, mehrheitlich aus dem Säuliamt stammende Fleischangebot wird geschätzt. Einzig 1995, während der Krise um Rindfleisch und BSE, musste eine Umsatzeinbusse hingenommen werden. Der Partyservice wird aus Kapazitätsgründen nur in der Region betrieben.

Im Februar 2002 konnten ein zweiter Metzgermeister, Benno Widmer, sowie Erika Bichsel angestellt werden. Nach zehn Jahren Arbeit ohne Ferien ist dies eine wirkliche Entlastung. Es könnte auch ein Lehrling ausgebildet werden, wenn ein Jugendlicher den Metzgerberuf erlernen möchte. Die Personalsuche in eine Metzgerei ist ein fast unmögliches Unterfangen.

Interview Barbara Grässli




:: Karl Odermatt



Karl Odermatt (nació en 1962), creció en Hinteralbis donde sigue viviendo con su mujer y sus tres hijos. El 17 de enero de 1992 se abrió la carnicería Odermatt en el supermercado Volg de Hedingen. Aquella decisión, de abrir una carnicería en Hedingen, la tuvo que tomar sin mucho pensar. El permiso de edificación ya estaba ahí, de modo que dentro de cuatro semanas se firmó el contrato y al cabo de tan sólo 4 meses la carnicería estaba terminada y pudo ser inaugurada.


¡Menos mal que se decidió! El lugar en el supermercado Volg y en el centro del pueblo con muchos aparcamientos para los clientes es ideal. Con la única carnicería en Hedingen Karl Odermatt ha podido seguir creciendo en los últimos años y aumentar la clientela. La carne que vende viene de la región y satisface a los clientes. Sólo el año 1995, debido a la crisis de las vacas locas, hizo disminuir las ventas por poco tiempo. El servicio a domicilio lo tiene limitado a la región por razones de capacidad.


En febrero 2002 contrató a otro carnicero, Benno Widmer, y a Erika Bichsel. Después de diez años sin vacaciones este paso fue un gran alivio. También ofrece un puesto para un aprendiz pero en el ramo de la carnicería es muy difícil encontrar gente.

Entrevista Barbara Grässli






Regula Pfyl


Regula Pfyl ist die «Seele des Unternehmens» und ihre Leidenschaft ist das Dekorieren, passend zur Saison oder zum Anlass. Zudem bereitet es ihr Freude, die anspruchsvolle Kundschaft individuell und persönlich zu beraten und spezielle Wünsche für Hochzeiten, Firmenanlässe oder andere Feierlichkeiten sowie für «Party-Service» zu erfüllen.

Dank ihrer sozialen Ader schafft Regula Pfyl den schwierigen Spagat zwischen den Rollen einer vollblutigen Geschäftsfrau, Mutter von drei Töchtern (Anina, Seraina, Ursina) und einer Hausfrau. Von einem Café in Hedingen – integriert in das Verkaufslokal – träumt sie noch.

Interview Jürg Hugi




:: Regula Phyl



Welche Hedingerin oder welcher Hedinger kennt Regula Pfyl nicht? Sie wurde 1960 als Regula Schweizer geboren und ist seit 1985 mit dem «Dorfbeck» Andy Pfyl verheiratet. Dieses Geschäft haben ihre Schwiegereltern 1964 gekauft und 1990 an Regula und Andy übergeben. Regula Pfyl trug massgeblich zur zeitgemässen Veränderung und Erweiterung der Bäckerei/ Konditorei/ Confiserie bei.

Der Betrieb mit ca. 30 Angestellten (inkl. 4 Auszubildenden) ist inzwischen der grösste seiner Branche im Knonaueramt. Das breit gefächerte Angebot und die leckeren Frischprodukte sind weit über die Grenzen der Gemeinde Hedingen bekannt.






Walter Reichenbach


1976 machte sich Walter Reichenbach selbständig. In einer Ecke der Scheune seines Vaters startete er mit einer Reparaturwerkstatt. 1981 bis 1986 mietete er zusammen mit Robert Wirz die Peugeot-Garage beim heutigen Radarkasten. Als am 1. August 1986 die Garage an der Affolternstrasse (vormals Hofmann) frei wurde, übernahm er diese, um darin die bestehende Honda-Vertretung weiter zu führen. Nebenberuflich war er während acht Jahren in der Schulpflege.

Zu seinen Leidenschaften zählen das Motorradfahren, das Restaurieren von Oldtimern, das Reisen, die Naturheilkunde und das Pfeifenrauchen. Den Sport überlässt er seiner Frau Susanne und seinen drei Söhnen.

An Hedingen schätzt er den Weiher, den dörflichen Charakter, die Leute und die Ruhe in der Ismatt. Dagegen vermisst er seit langem die Autobahn und eine «gesunde Portion der Anonymität».


Interview Jürg Hugi





:: Walter Reichenbach



Garagist, wohnt seit seiner Geburt im Jahr 1952, in der Ismatt in einem Bauernhaus seiner Eltern. Das Haus wurde 1779 zusammen mit fünf oder sechs anderen sog. Bohlenständerbauten von seinen Urahnen erstellt. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Automechaniker. Widerwillig besuchte er die Rekrutenschule in Thun, wo er zum Motormechaniker ausgebildet wurde. Darauf folgte ein Auslandaufenthalt in Kanada, der ihn nachhaltig prägte.





Elisabeth und Michel Richard-Bär


Seit 1990 wohnen Michel, geb.1948, und Elisabeth, geb. 1952, in Hedingen. Hier fanden sie ein sonniges Haus an ausserordentlich lauschiger Lage, wo sich Fuchs und Eichhörnchen gute Nacht sagen. Elisabeth Richard war von 1992 bis 1997 im Vorstand des Gemeindevereins.

An Hedingen schätzen die Beiden den natürlich gewachsenen historischen Dorfkern, das Rauschen des Bachs, den Blick in die Berge, das Grün der Wiesen, Felder und Gärten, den Wald, den Weiher und das autofreie traumhaft schöne Gebiet dahinter, den Sternenhimmel, in welchen sie gerne und oft gucken. In Hedingen vermissen sie den Bahnschalter und einen Postomaten.

Ihr Wunsch für die Zukunft von Hedingen ist, dass alle, die in Hedingen ein-, aus- oder durchgehen, zum Dorf Sorge tragen, ihren «Güsel» mitnehmen und aufeinander Rücksicht nehmen. Es wäre doch wunderbar, wenn der Durchgangsverkehr in einem unterirdischen Tunnel Hedingen unterqueren würde. Sie freuen sich immer, wenn der Anblick ihres «Toggels» im Garten den Menschen, welche die alte Halde herunterkommen ein Lächeln, ein Kopfschütteln oder auch eine Frage zu entlocken vermag.

Interview Vera Kaufmann




:: Elisabeth und Michel Richard-Bär



Desde 1990 están viviendo en Hedingen Michel (nac. 1948) y Elisabeth (nació 1952). Aquí encontraron una casa en un lugar romántico aunque algo alejado del centro. Elisabeth Richard estuvo desde 1992 hasta 1997 en la dirección de la asociación municipal.

A los dos les gusta en Hedingen el centro histórico, el murmullo del arroyo, el panorama de las montañas, el verde de los campos, prados y jardines, el bosque, el estanque y la región libre de tráfico que está por detrás y el cielo estrellado que les encanta observar. Lo que echan de menos es una taquilla en la estación y un cajero automático.

Para el futuro querrían que los que pasan por Hedingen no dejaran los desperdicios tirados y que hubiera más respeto. Sería fantástico si el gran tráfico pudiera ser conducido por debajo de Hedingen en un túnel. Les divierte cuando la gente que pasa por delante de su jardín se quedan mirando el ‘toggel’ (especie de espantapájaros), sea sonriendo, sea preguntándose a qué servirá.


Entrevista Vera Kaufmann






Myrta und Hans Schmid


Seit siebzehn Jahren geniesst der heute 82-jährige Hans Schmid seinen Ruhestand. Davor arbeitete er während vieler Jahre als Leiter der Abteilung Einkauf, Materialverwaltung und Spedition bei der Firma Micafil in Zürich-Altstetten. In Hedingen engagierte er sich als Mitglied und Präsident des Gemeindevereins. Die Erinnerungen an viele Veranstaltungen, die aus seiner Küche stammten, geniesst er noch heute: Maria Becker, Peter Brogle, Helmut Lohner, Peter Arens waren hier, auch das Zürcher Kammerorchester und Emil.

Neben der Erziehung ihrer drei Töchter nahm Myrta Schmid auch rege am Dorfleben teil. Man sah sie im Frauenturnen, im Frauenverein, in der Alterskommission und von 1982 bis 1990 im Gemeinderat (parteilos). Dort betreute sie (Zitat) «die anscheinend für eine Frau prädestinierte» Abteilung «Soziales, Gesundheit, Naturschutz, Spital und Fürsorge». In ihre Zeit fiel die nicht einfache Verwirklichung der Alterswohnungen an der Oberdorfstrasse. Auch die Gründung der «Hediger Dorfzitig» geht auf ihr Konto.

Bis heute blieben beide der Kultur im Dorf und in Zürich stark verbunden. Sie fühlen sich von den Künsten der Literatur, dem Theater oder der Musik gleichermassen angezogen und hoffen, noch viele Veranstaltungen besuchen zu können.

Interview Jürg Hugi




:: Myrta und Hans Schmid



Vor fünfzig Jahren lockte ein Zeitungsinserat das Ehepaar Schmid zusammen mit ihrer einjährigen Tochter Ursula aus der Stadt Zürich aufs Land hinaus. Es war Liebe auf den ersten Blick, als sie sich das zum Verkauf ausgeschriebene Einfamilienhaus an aussichtsreicher Lage und in Fussnähe des Bahnhofs an der Tannbühlstrasse erwarben. (Bei idealen Schneeverhältnissen konnte man dannzumal noch auf der Güpfstrasse und über die Zürcherstrasse hinweg bis zum Bahnhof hinunter schlitteln!)





Severin Schmid


Severin spielte als Kind leidenschaftlich und häufig im Sandhaufen. Seinen Traumberuf «Maurer» erlernte er zur Zeit der Hochkonjunktur bei der Firma Hochstrasser in Wettswil, wo er nach einem Welschlandjahr bis 1973 als Maurerpolier erneut tätig war. Als gesuchter Kundenmaurer für kleine Aufträge und Reparaturen machte er sich damals selbständig, maximal hatte er bis zu 5 Angestellte und bildete sich nebenbei als eidgenössisch diplomierter Polier aus. Heute ist er Einzelunternehmer, führt sämtliche Maurerarbeiten aus und hat sich zusätzlich auf Gartengestaltung spezialisiert. Sein Magazin hat er an der Arnistrasse.

Wohnhaft war er kurz am Tannenweg, dann mit der Familie an der Bachtalen- und später an der Tannbühlstrasse. Jetzt wohnt er am steilen Hang Lettenackerstrasse, wo ihn auch obige Aufnahme beim Terrassieren im eigenen Garten zeigt. In den 70er-Jahren amtierte er längere Zeit als Jungschützenleiter des Schützenvereins Hedingen. Neben Beruf und Familie war er auch im Laufsport sehr aktiv: Im Sportclub Säuliamt (Wald-, Gelände- und Strassenläufe), dann beim Militärsport und in der Langlaufriege Mettmenstetten und seit 1985 regelmässig an regionalen und nationalen Orientierungsläufen. Er schätzt die ländliche Lage Hedingens und die gute Erreichbarkeit von Zürich und Zug. Er bedauert, dass bei stetigem Zuwachs von Hedingen das «Persönliche» verloren geht und die Anonymität zunimmt.

Interview Martin Kehrer




:: Severin Schmid



Severin Schmid geb. 1948, im Bauernhaus Rainstrasse 36 (am heutigen «roten Platz») als echter Hedinger aufgewachsen. Sein Urgrossvater und sein Grossvater waren Gemeindeschreiber in Hedingen und Teilzeitbauern, sein Vater Ruedi Schmid begann ebenfalls als Bauer und wurde später nach Abendtechnikumsausbildung Architekt und Bauherr vieler Häuser im Dorf.






Erika Schmid


Erika Schmid wuchs in einer Gärtnerei auf und litt in der Stadt oft unter dem graukalten Wetter. Die ersten anderthalb Jahre benutzten sie ihr Haus in Hedingen nur am Wochenende.

Erika Schmid ist ausgebildete Kinder-Psychotherapeutin und Heilpädagogische Fachlehrerin. Seit 1990 hat sie eine eigene Praxis in der «Rauchchammere» (oberster Stock im Chilehuus). Wichtig ist ihr, dass sie als Mensch und nicht als Psychotherapeutin wahrgenommen wird. Sie engagiert sich sehr in der Berufspolitik und leitet einen Fortbildungsausschuss.

Neu zugezogen in Hedingen, engagierte sich Erika Schmid im Familien-Forum. Heute ist sie nur noch Passivmitglied. dafür singt sie begeistert, jedoch unregelmässig, im Gesangverein mit. In Hedingen schätzt sie die aktive Gemeinde: Wie sich die Cevi und der Turnverein für die Jugendlichen engagieren; die offene Kirche, die kulturellen Anlässe des Ge-meindevereins und natürlich den Badeweiher.

Erika Schmid vermisst in Hedingen einen Treffpunkt, wo man sich spontan treffen und über alles Mögliche miteinander diskutieren kann (ohne einer Behörde angehören zu müssen).
Der Vandalismus beunruhigt Erika Schmid sehr. Ihr Wunsch ist es, dass sich die Jugendlichen stärker mit dem Wohnort identifizieren und somit mehr Sorge zur näheren Umgebung tragen.

Interview Vera Kaufmann




:: Erika Schmid-Hauser



1985 haben Erika und Markus Schmid ihr Haus an der Mühlerainstrasse in Hedingen gekauft und vieles selber umgebaut. Alle Holzarbeiten, Böden und sehr viele Kleinigkeiten. Den Garten haben sie zusammen mit Erikas Vater und Onkel angelegt. Ganz bewusst haben sie ein Haus im Grünen gesucht, mit Garten, Wiese und Wald, so dass ihre zwei Töchter unbekümmert draussen spielen konnten.





Anton Spillmann


Toni, geb. 1942, ist Landwirt und Förster. Er lebt auf dem Hof Geissweid in Hedingen, zusammen mit Ehefrau Martha, geb. Iten aus Wildhaus. Sie haben 3 Kinder grossgezogen: Ursula (1968), Maja (1969) und Heinz (1972). Toni ist einer der Ureinwohner von Hedingen, wie sein Stammbaum, der bis 1628 zurückreicht, eindrücklich belegt.

1967 siedelte der Vater von Toni, auch Chabel-Heiri genannt, aus der Dorfmitte, wo Toni bei der Dorfbach-Brücke aufgewachsen ist, in die Geissweid. Bereits 2 Jahre später übernahm Toni den Hof, den er 30 Jahre später seinem Sohn Heinz übergab. Während er den Hof bewirtschaftete, war die Geissweid 22 ha gross und er besass 24 sogenannte Grossvieheinheiten. Toni Spillmann ist gelernter Landwirt (Landwirtschaftsschule Affoltern). 1964 hat er sich zum Förster ausbilden lassen und betreut seitdem nebst der Landwirtschaft das 200 ha umfassende Waldgebiet der Gemeinde Hedingen mit einem 40%-Pensum. Seit 1997 amtet er auch in Bonstetten als Förster.

Politisch hat Toni Spillmann als langjähriges Vorstandsmitglied in der SVP mitgewirkt. In den Gemeindebehörden wirkte er während 12 Jahren in der Baukommission mit und ist heute in der Naturschutzkommission noch der Fachmann. In früheren Jahren ist er in verschiedenen Funktionen im damaligen Radfahrverein Hedingen und bei der Viehversicherung sowie im Vorstand der landwirtschaftlichen Maschinengenossenschaft aktiv gewesen. In der Flurgenossenschaft und in der landwirtschaftlichen Genossen-schaft war er als RPK-Mitglied sehr geschätzt.

Toni Spillmann ist einer der Eckpfeiler von Hedingen oder forstlich ausgedrückt einer der Wertträger im Baumbestand. Auf die Frage, was er an Hedingen schätze, bzw. vermisse, lacht er und sagt, er habe seine Wurzeln in Hedingen, da gehöre er hin, quasi für ihn sei die Frage nicht relevant. Für den Hedinger-Wald und die Holzkorporation wünscht er in Zukunft bessere Holzabsatzbedingungen, damit keine roten Zahlen geschrieben werden müssen! Für die heranwachsende Generation mit Sohn Heinz wünscht er Rahmenbedingungen, die der jungen Familie mit Frau Monika und Tochter Tanja weiterhin eine sichere Existenz auf der Geissweid ermöglichen. Jetzt ist seine Frau Marti mit der Enkelin Jessica von draussen hereingekommen und es gibt leckeren Kürbiskuchen mit Kaffee.

Interview Thomas Strobel




:: Anton Spillmann



Toni, nació en 1942, es agricultor y guardabosque. Vive en la granja llamada ‘Geissweid’ en Hedingen junto con su mujer Martha Iten que viene de Wildhaus. Han criado a tres niños: Ursula (1968), Maja (1969) y Heinz (1972). Toni es uno de los indígenas de Hedingen con un árbol genealógico que remonta hasta el año 1628.

En 1967 el padre de Toni, al que todo el mundo llama Chabel-Heiri, se mudó del centro del pueblo, en donde Toni creció cerca del puente del arroyo del pueblo, y se fue a vivir a la ‘Geissweid’. Sólo dos años después Toni se quedó con la granja, y 30 años después él se la traspasó a su hijo Heinz. Mientras él se hizo cargo de la granja la ‘Geissweid’ medía 22 hectáreas (en total, con la tierra arrendada) y tenía 22 ‘unidades de ganado mayor’, como se suele llamar en la actualidad los animales de gran tamaño. Toni Spillmann estudió el oficio de agricultor en la escuela de agronomía de Affoltern. En 1964 de diplomó como guardabosque y desde entonces se encarga - además de su granja - de un 40% del trabajo en un terreno forestal de 200 hectáreas. Desde 1997 también trabaja de guardabosque en Bonstetten.

En cuanto a la política, Toni Spillmann ha sido durante muchos años militante del partido conservador SVP. A nivel municipal estuvo durante 12 años en la comisión de construcciones y hoy día aún está de experto en la comisión de protección del medio ambiente. Antes estuvo también en el club de ciclismo de Hedingen, en el seguro de animales y en la cooperativa de maquinaria agricultora.

Toni Spillmann es uno de los pilares de Hedingen. Si le preguntamos lo que más le gusta o lo que más echa de menos en Hedingen nos contesta riendo que el tiene sus raíces en Hedingen, que es de aquí y que esa pregunta no tiene mayor relevancia para él. Para el bosque y la industria forestal espera que las condiciones vuelvan a ser más favorables para que no se siga perdiendo tanto dinero. A la generación de los jóvenes como su hijo Heinz, su nuera Monika y la sobrina Maya les desea que la situación económica les permita seguir viviendo en la granja ‘Geissweid’.

En este momento acaba de entrar su mujer Marti con la nieta Jessica y sirven una sabrosa tarta de calabaza con café.

Entrevista Thomas Strobel






Edwin Stähli


Zusätzlich war er für die Dorfcamionage und den Materialtransport für die Firma Kolb zuständig. Sein Spitzname lautete in dieser Zeit: «Stumpengleisgeneral». Von 1986 bis 1992 arbeitete er auf dem Bahnhof Affoltern und von 1992 bis 2000 als Betreuer der Abfallsammelstelle Hedingen.

Das Bild zeigt Edwin Stähli an der früheren Kartonpressanlage, die noch kräftige Handarbeit nötig machte. Man kennt ihn als grossen, temperamentvollen Menschen, der seine Meinung offen sagt und für Recht und Ordnung eintritt. Sorgen bereiten ihm der zunehmende, sinnlose Vandalismus und die abnehmende Arbeitsbereitschaft der jüngeren Generation.

Interview Martin Kehrer




:: Edwin Stähli



Geboren 1924, aufgewachsen als einer von drei Söhnen auf dem Bauernhof Arnistrasse («hohle Gasse» im Unterdorf), die Mutter arbeitete zusätzlich in der Seidenfabrik Näf und sein jüngerer Bruder Oskar übernahm später den Bauernhof. Nach der Sekundarschule arbeitete er ab 1947 bei der Bahn, vorerst als Gramper und ab 1950 als Stationswärter des Bahnhofs Hedingen, bis 1986 unter vier verschiedenen Bahnhofvorständen.






Jack Stähli


Jack
fuhr als Bauernsohn (geb. 1928) jeden Tag mit dem Velo oder den Skiern von der Buchenegg (Gemeinde Stallikon) nach Hedingen in die Sekundarschule. 1961 damals war er Mitarbeiter der Eidgenössischen forstwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Birmensdorf folgte er dem Ruf als Primarlehrer an die Schule Hedingen. Kurz vorher wurden beide Sekundarlehrer abgewählt. Die Schule Hedingen stand somit vor einem Neubeginn und diese Herausforderung lockte den vielseitig begabten Jack Stähli in «seine» Schulgemeinde zurückzukehren.

Mit jungen Kollegen baute er eine solide Mittelstufe auf, welche während Jahrzehnten ein gutes Fundament für die weiteren Schultypen bildete. Seinen Schülerinnen und Schülern vermittelte er nicht nur reines Schulwissen, sondern brachte ihnen u.a. die vielfältige Natur näher («die freie Natur ist die beste Schulstube»). In der Gemeinde war Jack Stähli während sehr vielen Jahren ein ausdauernder, auch hartnäckiger Anwalt für die Kinder, Natur und Kultur sowie die Erhaltung des Dorfbildes. Für seine Anliegen während der langen «Hedinger-Zeit» fand er nicht nur Gleichgesinnte, sondern stets auch aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Grundlage seiner vielseitigen Aktivitäten bildete und bildet sein vernetztes Denken. Neue umfassende Perspektiven kommen so immer wieder zum Vorschein und verhindern ein Abgleiten in eindimensionales Beurteilen. Seine Begeisterungsfähigkeit wirkt einerseits weit über den grossen Freundeskreis hinaus. Andererseits darf Jack Stähli aber auch zurückflies-send viel Freude und dankbare Anerkennung geniessen.

1997 starb seine allseits beliebte Ehefrau Elisabeth, die ihn, speziell bei seinen Aufbauarbeiten, tatkräftig unterstützte. Zwei Jahre später baute er bei seiner Tochter in Wohlen AG eine Bauernliegenschaft aus. Seitdem wohnt er dort. Dem Dorf Hedingen und der Region bleibt er verbunden. Jack Stählis Rat und sein umfangreiches Wissen sind gefragt. Seine jährlichen, aufschlussreichen kulturhistorischen Wanderungen sind Vielen bekannt und längst Tradition geworden.

Interview Karl Freund




:: Jack Stähli



Siendo hijo de campesinos (nació 1928) le tocaba ir cada día en bicicleta o con los esquíes de Buchenegg (comuna de Stallikon) a la escuela secundaria en Hedingen. En 1961 trabajaba en el Centro de Experimentación Forestal en Birmensdorf pero se interesó por el puesto vacante de maestro en la escuela primaria de Hedingen. Poco después se fueron dos profesores de la escuela secundaria, de modo que se le ofreció de repente la posibilidad de volver a ‘su’ escuela, algo que interesó muchísismo a este hombre de talento polifacético.

Junto con sus jóvenes colaboradores se hicieron cargo de la organizar este tipo de escuela tan importante ya que es la base tanto para los escolares que harán un aprendizaje como para los que seguirán los estudios de bachillerato. A sus jóvenes clientes supo trasmitirles no sólo los conocimientos escolares sino también el respeto de Madre Naturaleza que según su credo filosófico es todo un caudal de conocimientos. Durante muchos años Jack Stähli ha sido el abogado defensor de los jóvenes, de la naturaleza, de la cultura y particularmente del pueblo de Hedingen. Para cumplir con su cometido supo atraer a muchos compañeros y compañeras.

Al origen de sus numerosas actividades está su manera de pensar integrada. Nuevas perspectivas surgen continuamente impidiéndo quedar limitado a criterios unidimensionales. Su capacidad de entusiasmarse influye en todos los que le rodean. Todo esto le ha valido siempre gran cantidad de aprecio y de respeto.

Su mujer Elisabeth, que era tan simpática y que tanto le apoyó en sus trabajos, murió en 1997. Dos años después se hizo una casa (una granja renovada) en Wohlen AG (Argovia), en donde vive desde entonces. A pesar de eso sigue en contacto con Hedingen. Las excursiones de interés cultural e histórico que organiza a menudo gozan de gran aprecio y nadie quiere perdérselas.

Entrevista Karl Freund






Margrit Spillmann


Ihre Hobbys sind Kunststricken und das Zusammensetzen von bis zu 9000-teiligen Puzzles. Für Hedingen hat sie keine speziellen Wünsche oder Kritik.

Es gefällt ihr in unserem Dorf so wie es ist.

Interview Barbara Grässli




:: Margrit Spillmann



Margrit Spillmann
(geb.1957) lebt und wohnt seit 1972 in Hedingen. Ihre neue Arbeitsstelle in der Bäckerei Pfyl führte sie in unsere Gemeinde. Seit 1992 arbeitet sie bei der Kiosk AG zuerst als Mitarbeiterin und heute als Leiterin des Bahnhofkiosks. Sie liebt ihren Beruf und die vielen Kontakte mit Jung und Alt sowie den vielen Bahnreisenden.






Mitarbeiter Schmiedewerk Stoos


1978 wurde dem Unternehmen der Stammplatz im Zürcher Letzigraben zu eng und das neue Hauptwerk wurde in Hedingen erstellt. Neben zwei Hammerschmieden stehen hauptsächlich grosse Pressschmiedewerke im Einsatz. Es ist eine grosse Erleichterung für die Transportfirmen und die Mitarbeiter, dass dank der neuen Strasse der Engpass bei der Dorfdurchfahrt die Werkzufahrt nicht mehr als Hindernis erschwert.

Der Ausbildung der Mitarbeitenden wird grosse Aufmerksamkeit gewidmet. Obwohl «grobe» Stücke zu bearbeiten sind, wird Qualität und Masshaltigkeit mit modernsten, numerisch gesteuerten Maschinen erreicht. Leider finden die Jugendlichen den Beruf des Industrieschmieds wenig attraktiv, so dass zur Zeit neben zwei kaufmännischen Lehrlingen nur ein Schmiedelehrling in der Ausbildung steht.

Interview Gusti Rais




:: Mitarbeiter Schmiedewerk Stoos



Die drei Arbeiter stehen stellvertretend für die rund 130 Mitarbeitenden des Schmiedewerkes, die aus 16 vorwiegend europäischen Nationen kommen. Der ausgebildete Industrieschmied, unterstützt von zwei Assistenten, führt das Werkstück, eine Getriebebüchse, die unter der Hammerschmiede geformt wird.






Ruth Stuck


Im Spätsommer 1964 kam Ruth Stuck (geb. 1931) mit ihrer Familie (drei Kinder) von Oberrieden nach Hedingen. 1966 wurde Sohn Mathias geboren. Nach wenigen Monaten in Hedingen wurde Ruth Stuck bereits für die Mitarbeit in der Sonntagschule angefragt. Heute heisst diese Kolibri und Ruth Stuck unterrichtet immer noch mit viel Freude.

1973 verstarb ihr Mann. Ein Jahr später wurde Ruth Stuck in die Kirchenpflege gewählt, wo sie acht Jahre lang als Aktuarin wirkte. Nebenbei war Ruth Stuck auch die Sekretärin des Pfarrers. Von 1982 bis 1986 war Ruth Stuck Präsidentin der Kirchenpflege. 1986 wurde Ruth Stuck offiziell als Pfarr-Sekretärin gewählt und trat als Mitglied der Kirchenpflege zurück. Nach der Ausbildung als Katechetin erteilte sie ab 1988 den Drittklässlern, den im Kanton Zürich von der protestantischen Kirche neu definierten Drittklass-Religionsunterricht. 1989 übernahm Ruth Stuck auch die biblischen Geschichtsstunden von den Lehrern im Schachen-Schulhaus.

Mit 65 Jahren gab Ruth Stuck das Sekretariat der Kirchenpflege und die biblischen Geschichtsstunden ab. Die Freizeit geniesst Ruth Stuck oft mit ihren Enkelkindern. Wer Ruth Stuck begegnet, merkt sofort, dass sie auch heute noch sehr aktiv ist.

In Hedingen gefällt Ruth Stuck die noch ländliche Schönheit, allerdings vermisst sie den Bahnhofschalter. Ruth Stuck wünscht sich für Hedingen, dass die Gemeinde nicht zu einem Vorort von Zürich wird. Die Einwohner sollten sich kennen und grüssen können.

Interview Vera Kaufmann




:: Ruth Stuck



A finales de verano de 1964 Ruth Stuck (nació 1931) llegó con su marido y tres niños de Oberrieden a Hedingen. El hijo Mathias nació en 1966. Al cabo de varios meses ya le preguntaron a Ruth Stuck si le interesaba colaborar en la escuela dominical. Hoy día esta última se llama ‘Kolibri’ y Ruth sigue impartiendo clases con gran placer.


Su marido murió en 1973. Un año después empezó su actividad en el gremio de la parroquia en donde estuvo también durante 8 años de secretaria en estrecha colaboración con el pastor. Desde 1982 a 1986 presidió este gremio. En 1986 se retiró del gremio de la parroquia para dedicarse exclusivamente a la secretaría del pastor, cargo al que se accede por elección. Siguió una formación como catequista y estuvo practicándola a partir de 1988 en el cantón de Zürich impartiendo las clases que se iniciaron en aquel entonces para los jóvenes de tercer curso. Desde 1989 impartió también las clases de Historia Bíblica en la escuela de Schachen.


A los 65 años pusos sus dos cargos en manos de gente más jóven. Su tiempo de ocio lo pasa a menudo con los nietos. Cualquiera que se la encuentra por la calle se da cuenta que sigue llena de energía.


En Hedingen le gustan la belleza del campo y la vista panorámica. Taquillas en la estación es algo que sigue echando de menos. Lo que menos le agradaría es que Hedingen llegase a formar meramente parte de la aglomeración de Zürich. Los habitantes deberían seguir conociéndose y saludándose.

Entrevista Vera Kaufmann






Fritz Wolf und Heinrich Spillmann


Fritz Wolf, geboren 1939, zusammen mit Heinrich Spillmann, geboren1940, und Eduard Schoch pflegen als Gemeindeangestellte von Hedingen die Strassen und Plätze zur Förderung der Sicherheit der Bevölkerung und der Verkehrsteilnehmer. Auf dem obigen Bild klären Fritz Wolf und Heinrich Spillmann ab, wie die vom Sturm abgebrochenen Äste der Silberweide beim Schützenhaus geborgen werden können.

Fritz Wolf ist gelernter Landwirt. Diesen Beruf hat er bis 1986 als Bauer des Rütihof oberhalb des Hedinger-Weihers ausgeübt. Vor dem Eintritt in die Dienste der Gemeinde war er bis 1988 Tierpfleger im Langenberg. Er schätzt Hedingen und die ländliche Umgebung und hofft, dass die Realisierung der Autobahn A4 möglichst schnell erfolgt und damit die Wohnqualität noch gefördert werden kann.

Heinrich Spillmann ist in Hedingen geboren und mit Ausnahme eines Welschlandjahres, Militärdiensten und Ferien verbringt er sein Leben hier. Nach einer Lehre als Zimmermann und einigen Jahren Berufserfahrung suchte er einen neuen Wirkungskreis und lernte Lastwagenfahrer. Seit 1975 arbeitet er bei der Gemeinde und übernimmt dort mit seinen Kollegen alle Arbeiten, die im öffentlichen Dienst anfallen.

Der häufige Pikettdienst schliesst leider die Mitgliedschaft in einem Verein praktisch aus und so ist Heinrich Spillmann nicht mehr Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr und beim Kegelklub. Seine Arbeit in und für Hedingen gefällt Heinrich Spillmann ausgezeichnet. Er ist hier zu Hause und lebt mit seiner Familie in diesem schönen Dorf, in dem man sich noch kennt und gegenseitig schätzt. Allerdings bedauert er es, dass der zunehmende Vandalismus viele seiner Arbeiten zum Leerlauf werden lässt, weil was gestern gehegt und gepflegt wurde, heute oder morgen wieder mutwillig zerstört wird.

Er würde sich freuen, wenn Jugendliche sinnvolle Tätigkeiten zugewiesen erhielten und nicht aus Langeweile vandalisierten. Ein Hallenbad im nahen Bezirkshauptort könnte zu einem neuen sportlichen Zentrum werden und für unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung beitragen.

Interview Gusti Rais




:: Fritz Wolf und Heinrich Spillmann



Fritz Wolf y Heinrich Spillmann son empleados del municipio de Hedingen y se ocupan juntos de las calles tratando de aumentar la seguridad de la población en general y más particularmente de los usuarios de las vías públicas. En la foto de arriba se les ve estudiando la manera de retirar las ramas de un sauce blanco que la tormenta arrojó sobre la casa del club de tiradores.


Fritz Wolf se hizo agricultor. Estuvo prácticando esta profesión hasta el año 1986 en la granja ‘Rütihof’ allende el estanque. Antes de incorporarse al servicio del municipio de Hedingen estuvo trabajando de cuidador de animales en el parque de Langenberg hasta el año 1988. Le gusta Hedingen y la naturaleza a su alrededor y espera que la construcción de la autopista A4 se realice bien pronto para que la tranquilidad y el silencio vuelvan a reinar en el pueblo aumentando así enormemente la calidad de vida.

Heinrich Spillmann nació en Hedingen y exceptuando el año que pasó en la parte de habla francesa, sus períodos de servicio militar y - claro está - las vacaciones siempre ha estado viviendo aquí. Tras el aprendizaje de carpintero y trabajar algunos años en esa profesión buscó algo nuevo y se hizo chófer de camiones. Desde 1975 está al servicio de la municipalidad encargándose con su compañero de todos los trabajos que incumben
al servicio público.

El servicio de piquete de prevención no le deja tiempo para acudir regularmente a cualquier asociación o club, de modo que abandonó su actividad en los bomberos voluntarios y en el club de bolos. El trabajo en y para Hedingen le encanta a Heinrich Spillmann. Aquí es
donde está su casa y es aquí donde puede estar con su familia en un pueblo en donde todos se conocen y se respetan. Lamenta que el vandalismo le obligue a poner en orden cosas que se colocaron con esmero y profesionalidad sólo porque se propaga un afán de destrucción sin sentido ninguno.


Le alegraría que los jóvenes encontraran quehaceres y pasatiempos que les impidieran recaer por puro aburrimiento en el vandalismo. Una piscina cubierta por ejemplo podría reunir a aficionados al deporte y ofrecer a los jóvenes una serie de actividades sanas y sensatas.

Entrevista Gusti Rais





Katharina Schmid-Spillmann


Durch ihre Arbeit lernt sie immer wieder Kinder und Jugendliche aus dem Dorf kennen. Käthi ist vielleicht durch die Kontakte zu den vielen Menschen so jugendlich, aufgeschlossen und vital geblieben.


Sie ist in Hedingen stark verwurzelt, das noch Überschaubare, Ländliche gefällt ihr besonders an ihrem Heimatdorf. Diese Vorteile möchte sie bewahren und wünscht sich, dass Hedingen nicht zu stark wächst und ein Dorf bleibt, wo man sich kennt und grüsst.

Interview Barbara Grässli




:: Katharina Schmid-Spillmann



Käthi Schmid wurde 1938 in Hedingen geboren, ist hier auf einem Bauernhof aufgewachsen und hat fast ihr ganzes Leben lang in Hedingen gewohnt.

Seit 25 Jahren ist sie Sigristin in der Hedinger Kirche.

Dieses Amt hat sie von ihrer Mutter übernommen und bedeutet, neben der Vorbereitung und Begleitung der Gottesdienste am Sonntag, die Pflege und Reinigung der Kirche und der Umgebung.





Margareta Wildhaber


Margret, geboren 1950, lebt im gleichen Paradies wie ihr Mann Reini. Während er für die paradiesischen Äpfel zuständig ist, hegt und pflegt Margret den Gemüse- und Beerengarten. Sie findet Erholung in ihrem paradiesischen Garten und vor allem sieht man ihr an: Ernten macht Freude.



Margret ist auf dem elterlichen Hof «Eichmatt» aufgewachsen, den sie seit der Übernahme 1977 gemeinsam mit Ehemann Reinhard bewirtschaftet. Sie ist glücklich darüber, keinen grossen täglichen Arbeitsweg zu haben und Ökolandwirtschaft und Naturnähe in harmonischem Einklang zu wissen.


Margret Wildhaber ist langjähriges Mitglied im Gesangverein und im Frauenverein. Seit 1998 stellt sie zudem ihre «Frau» für die SVP im Gemeinderat Hedingen. Es ist ihr ein grosses Anliegen, dass der dörfliche Charakter von Hedingen möglichst erhalten bleibt und dass sich alle sozialen Schichten in Hedingen wohl fühlen können.

Interview Thomas Strobel




:: Margaret
a und Reinhard Wildhaber



Reinhard Wildhaber


Er freut sich, wenn die Leute kommen und sich persönlich auf dem Landwirtschaftsbetrieb informieren. Auch Schulklassen seien willkommen, allerdings nur gegen Voranmeldung. Daneben findet er immer noch Zeit, um als Tenor im Gesangverein mitzuwirken. Überhaupt findet er, dass die DorfbewohnerInnen sich mehr um das Dorfleben kümmern und im einen und/oder anderen Verein mitmachen sollten. Er wünscht sich für Hedingen, dass der ländliche Charakter des Dorfes möglichst lange erhalten bleibt und Hedingen nicht in eine anonyme Schlafstadt verkommt. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Eigenverantwortung jedes einzelnen, die teilweise schon etwas zu wünschen übrig lässt,
Stichwort z.B. Vandalismus.

Reini (1944) fasst in seinem paradiesischen Garten nach dem Apfel der Erkenntnis. Als gelernter Obstbauer mit eidgenössischer Meisterprüfung ist er 1977 nach Hedingen gekommen. Mit seiner Ehefrau Margareta Wildhaber (nebenstehendes Bild) führt er den landwirtschaftlichen Betrieb «Eichmatt», wo Margareta Wildhaber bei ihren Eltern aufgewachsen war. Reini war langjähriges Mitglied und auch Präsident der RPK der Gemeinde Hedingen für die SVP, in welcher Partei er viele Jahre auch im Vorstand tätig war. Er ist auch Präsident der landwirtschaftlichen
Genossenschaft Hedingen.

Interview Thomas Strobel





Walter Wiederkehr


Ich bin 1
942 geboren. Meine Jugendzeit verbrachte ich in Ringlikon am Uetliberg. Ich wurde am Seminar Küsnacht und am Oberseminar in Zürich zum Primarlehrer ausgebildet. 1964 herrschte grosser Lehrermangel an der Oberstufe. So erhielt ich eine Abordnung nach Hedingen an eine 2./3. Realklasse. Durch das Weiterstudium von Albert Ferrat wurde die Stelle an einer 5.Primarklasse frei. In diese Lücke durfte ich einspringen und unterrichte seither an der Mittelstufe in Hedingen, 20 Jahre im Schulhaus Güpf und 19 Jahre im Schulhaus Schachen.

Drei Lehrerkollegen öffneten mir die Tür zur Musik, zur Natur und zur weiten Welt. Dank Ueli Mooser lernte ich neben Violine noch andere Instrumente spielen. Auf unzähligen gemeinsamen Exkursionen, Schulreisen und Skilagern erfuhr ich von Jack Stähli Faszinierendes über den Wald. Mit Franco Quirici entdeckte ich auf Reisen die Schönheiten unseres Planeten.

Im Musikverein Hedingen spielte ich Klarinette. Im damaligen Männerchor sang ich aushilfsweise mit und leitete für kurze Zeit den Frauen- und Töchterchor Hedingen. Aus diesen beiden Vereinen ging 1973 der Gesangsverein Hedingen hervor und ich wirkte als Sänger mit. Daneben sang ich im Singkreis des Bezirks Affoltern. Gerne erinnere ich mich an die Zeit, da wir Hausmusik mit den Eltern spielten oder als Lehrermannschaft am Dorfturnier teilnahmen. Ich fühlte mich immer wohl im Lehrerkollegium, das heute recht gross geworden ist.

1976 heiratete ich und wohne seither in Hedingen. 1995 starb meine Frau. Mein Sohn und meine Tochter sind noch in der Ausbildung und leben zu Hause. Seit 1998 bin ich mit Karl Freund zusammen für die Dorfchronik im Hedinger Büchlein verantwortlich. In Hedingen schätze ich die angenehme Bevölkerungsstruktur, die Landschaft mit ihren herrlichen Wäldern, Wiesen und Bächen und natürlich den Hedinger-Weiher. Gute Bahnverbindungen erschliessen mir den Weg nach Zürich oder in die Innerschweiz. Ich hoffe, dass das Zusammenleben im Dorf weiterhin durch viele kleinere und grössere Aktivitäten von Mitmenschen bereichert wird.

Walter Wiederkehr




:: Walter Wiederkehr



Nací en 1942. Mi juventud la pasé en Ringlikon al pie del Üetliberg. Hice una formación para maestro en la enseñanza primaria en el seminario de Küsnacht y después en el de Zürich. En 1964 había gran escasez de maestros para el nivel secundario. Así es como me tocó venir a Hedingen. Debido a que la formación profesional de Albert Ferrat le llevara a otro lugar, pude hacerme con un quinto curso. Desde aquel tiempo enseño en Hedingen, 20 años en la escuela Güpf y 19 años en la escuela Schachen.


Tres compañeros del trabajo me abrieron las puertas hacia la música, la naturaleza y el mundo. Gracias a Ueli Moser aprendí el violín y otros instrumentos. Jack Stähle me enseñó el encanto de la naturaleza en las muchas excursiones, viajes y vacaciones en las montañas. Con Franco Quirici llegué a conocer la belleza de nuestro planeta. En la orquesta local estuve tocando la clarineta y en el coro ayudaba de vez en cuando. Incluso dirigí el coro de mujeres y niñas durante algún rato.


En el año 1973 ambos grupos se fundieron llegando a constituir lo que es hoy el Grupo de Canto de Hedingen. Me gusta recordar aquellos tiempos cuado se solía hacer música en casa con la familia o también cuando el equipo de maestros participaba en las festividades locales. Siempre me he sentido muy integrado en el grupo de maestros pese a que últimamente se haya hecho ya bastante grande.


Me casé en 1976 y vivo desde entonces en Hedingen. En 1995 murió mi esposa. El hijo y la hija aún están viviendo en casa ya que siguen estudiando. Desde 1998 soy, junto con Karl Freund, redactor de la crónica local de Hedingen. Me gusta sobre todo la gente que vive aquí, el paisaje con los bosques, campos y arroyos y, desde luego, el estanque. También es agradable que se esté bien comunicado con Zürich y con el centro de Suiza. Espero que seguirá habiendo numerosas actividades que permitan el contacto de todos con todos.


Walter Wiederkehr